Kanton Uri

Der Rotkreuz-Fahrdienst wird 50 Jahre alt

Der Fahrdienst der Urner Sektion des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK) feiert sein 50-Jahr-Jubiläum und blickt auf die Anfangszeit zurück.

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Der Rotkreuz-Fahrdienst fährt behinderte, betagte und kranke Menschen zum Arzt, ins Spital oder zur Therapie.

Der Rotkreuz-Fahrdienst fährt behinderte, betagte und kranke Menschen zum Arzt, ins Spital oder zur Therapie.

Bild: PD

(RIN) Im Jahre 1970 wurde der «Transportdienst für Behinderte, Betagte und Kranke» von der damaligen Vizepräsidentin der Sektion SRK Uri, Steffi Dätwyler-Diethelm, eingeführt. Auf einen entsprechenden Aufruf in der Presse stellten sich spontan 33 freiwillige Fahrerinnen und Fahrer zur Verfügung. So wurden im ersten aktiven Jahr des Transportdienstes rund 3000 Kilometer für medizinisch-therapeutische Fahrten zurückgelegt, wie das SRK Uri in einer Mitteilung schreibt. Heute verfügt das SRK Uri über 41 freiwillige Fahrerinnen und Fahrer, welche jährlich gesamthaft fast 300'000 Kilometer zurücklegen – also fahren sie 100 Mal mehr als vor 50 Jahren. Alle Freiwilligen ermöglichen besonders vulnerablen Menschen in Uri Mobilität und eine günstige Fahrgelegenheit für medizinisch-therapeutische Massnahmen. «Eine Dienstleistung, welche aus Uri nicht mehr wegzudenken wäre», heisst es in der Mitteilung.

Das SRK Uri trägt mit dem Rotkreuz-Fahrdienst einen wichtigen Beitrag im Urner Sozial- und Gesundheitswesen bei. Viele beeinträchtige Personen, welche nicht in der Lage sind, den ÖV zu benutzen oder auch sonst keine Fahrgelegenheit zur Verfügung haben, können mit dem Rotkreuz-Fahrdienst sicher und zuverlässig zu ihren Arzt- oder Therapie-Terminen geführt und wieder nach Hause gebracht werden. Zusätzlich steht auch ein Rollstuhlfahrzeug zur Verfügung.

Jubiläumsfeier konnte nicht durchgeführt werden

Das SRK Uri hätte gerne mit den freiwilligen Fahrerinnen und Fahrern zum 50-Jahr-Jubiläum eine kleine Feier durchgeführt, wie sie weiter schreiben. Wegen der aktuellen Coronasituation war dies jedoch nicht möglich. Der Vorstand und die Geschäftsleitung haben jedoch mit einem Geschenk an die Freiwilligen seinen Dank und Wertschätzung für ihren täglichen Einsatz zum Ausdruck gebracht. «Unsere Freiwilligen sind ein wichtiges Standbein für das Bestehen des SRK Uri», schreibt die Urner Sektion. Ein besonderer Dank gelte auch der Einsatzleitung des Rotkreuz-Fahrdienstes Silvia Walker. Seit 14 Jahren leite sie diese Dienstleistung mit grosser Umsicht, Fachwissen, Respekt und Toleranz gegenüber den Klientinnen und Klienten sowie den Freiwilligen.

«Mit grosser Freude blicken wir auf erfolgreiche 50 Jahre zurück und freuen uns, auch im neuen Jahr wieder dazu beizutragen, jenen Urnerinnen und Urner helfen zu können, welche nicht immer auf der Sonnenseite des Lebens stehen», so das SRK Uri.