KANTON URI: Die Regierung treibt die Solarrevolution voran

In Uri sollen bis im Jahr 2020 2000 Solaranlagen installiert sein. Dadurch könnte der Strombedarf für 800 bis 900 Einfamilienhäuser abgedeckt werden.

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Diese Szene könnte sich in Uri bald 2000-mal wiederholen: Die Regierung will, dass mehr Solardächer installiert werden. (Archivbild Esther Michel/Neue LZ)

Diese Szene könnte sich in Uri bald 2000-mal wiederholen: Die Regierung will, dass mehr Solardächer installiert werden. (Archivbild Esther Michel/Neue LZ)

Der Regierungsrat will die Motion des Erstfelder Landrats Armin Braunwalder (Grüne Uri) erheblich erklären. Mit dem «2000-Solardächer-Programm» würde der Strombedarf für 800 bis 900 Einfamilienhäuser abgedeckt. Rechnet man die 3 Millionen Kilowattstunden Stromeinsparung durch den Anschluss der Warmwasseraufbereitung an bestehende (Öl-)Heizungen hinzu, wird gar der jährliche Stormbedarf von 1500 Einfamilienhäusern gedeckt.

«Aufgrund der aktuellen Energie- und Wirtschaftslage ist die Realisierung des Programms sinnvoll», so die Regierung. «Neben den zu erwartenden Stromeinsparungen werden Investitionen von mehreren Millionen direkt in die Urner Volkswirtschaft fliessen.» Auch aus raumplanerischer Sicht bestünden keine grundsätzlichen Bedenken.

Der Landrat entscheidet im März über den Antrag.

Bruno Arnold

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Urner Zeitung.