KANTON URI: Die Spitex Uri steht vor grosser Herausforderung

Die Spitex Uri steht finanziell gut da. Der Präsident rechtfertigte an der GV den Einsatz von Geldern für den Neubau in Schattdorf.

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Präsident Toni Brücker (Mitte), die Zurückgetretene Carolie Kretschmer und Michael Zgraggen, neues Vorstandsmitglied.

Präsident Toni Brücker (Mitte), die Zurückgetretene Carolie Kretschmer und Michael Zgraggen, neues Vorstandsmitglied.

bar.«Gemäss Studienberichten wird die Nachfrage der Spitex-Dienstleistungen in den kommenden zehn Jahren rasant ansteigen», sagte der Präsident der Spitex Uri, Toni Brücker, an der GV in Altdorf. Das verlange grosse Anstrengungen von der Politik, der Wirtschaft und auch seitens der Bevölkerung. Im Juni 2014 will die Spitex Uri von Altdorf in den Neubau der Stiftung Behindertenbetriebe Uri in Schattdorf ziehen. «Mit dem neuen Standort befinden wir uns an verkehrstechnisch sehr zentraler Lage und müssen die Hauptverkehrsachse durch Altdorf nicht mehr zusätzlich belasten», sagte Brücker.

Rechtfertigung des Geldeinsatzes

Der Präsident betonte ausdrücklich, dass das verwaltete Spitex-Vermögen von rund 2 Millionen Franken nicht aus Spenden- oder Mitgliederbeiträgen geäufnet, sondern in der Vergangenheit durch Beiträge des Bundes, des Kantons und der Urner Gemeinden aus Sicherheitsgründen einbezahlt worden sei. Der Einsatz von Geldern aus den Vermögenswerten für den Innenausbau des neuen Zentrums in Schattdorf sei daher verantwortbar und sinnvoll. Somit würden die Gelder wieder an die öffentliche Hand zurückfliessen und der Mietzins könne in akzeptablem Rahmen gehalten werden.

An der GV wurde der Anwalt und Notar Michael Zgraggen für die zurückgetreten Dr. med. Carolie Kretschmer neu in den Vorstand der Spitex Uri gewählt.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Urner Zeitung oder im E-Paper.