KANTON URI: Die Täterin bereut die Hunde-Kastration

Die Urner Bäuerin bereut, dass sie einem Hund die Hoden abgeschnitten hat. Doch die Anfeindungen, die sie jetzt erlebt, lassen die Verurteilte nicht einfach kalt.

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Die Urner Staatsanwaltschaft hat eine Bäuerin zu einer Busse und einer bedingten Geldstrafe verurteilt. Sie hatte im vergangenen Sommer dem Hund ihres Nachbarn die Hoden abgetrennt, ohne ihn zu betäuben. Das Tier verendete schliesslich an den Verletzungen.

Die Frau tat dies, weil der Rüde zuvor ihre Hündin ungewollt gedeckt hatte. Jetzt nimmt die Älplerin Stellung. «Ich habe einen groben Fehler gemacht», sagt die Frau. Sie habe im Affekt gehandelt. «Ich war so wütend.»

Der Fall wirft hohe Wellen: Die Verurteilte erhält Drohbriefe und üble Beschimpfungen am Laufmeter aus der ganzen Schweiz. Aus Versehen wurden auch zwei falsche Frauen bedroht. Der Psycho-Terror erreichte nun seinen Höhepunkt: Unbekannte haben im Kanton Plakate gestreut. Darauf stehen der Name, die Adresse und die Telefonnummer der Täterin.

Elias Bricker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Urner Zeitung.