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KANTON URI: Ein Film setzt den Schlusspunkt

Das kantonale Programm zur Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendförderung wird am kommenden Samstag die offizielle Abschlussveranstaltung erleben.
Primarschüler aus elf Gemeinden nahmen an der Urner Kinderkonferenz 2015 in Schattdorf teil und äusserten ihre Wünsche. Bild: PD

Primarschüler aus elf Gemeinden nahmen an der Urner Kinderkonferenz 2015 in Schattdorf teil und äusserten ihre Wünsche. Bild: PD

In den vergangenen Jahren hat der Bund das kantonale Programm zur Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendförderung unterstützt. Am kommenden Samstag findet im Cinema Leuzinger in Altdorf die Abschlussveranstaltung statt (siehe Box).

«Wir haben ein Leitbild verabschiedet und im September 2016 ein Kinder- und Jugendförderungsgesetz» angenommen», erklärt der Bildungs- und Kulturdirektor. «Beides zeigt uns Richtung und Weg. Doch erst im gemeinsamen Handeln wird sich weisen, welche Wirkungen für Kinder, Jugendliche und unseren Kanton damit verbunden sind».

450000 Franken vom Bund erhalten

Der Bund hat über das Kinder- und Jugendförderungsgesetz gut 450 000 Franken Finanzhilfe geleistet, Kanton und Gemeinden erbrachten die äquivalente Leistung. Von den sechs Teilprogrammen gehörten «Jugend und Regionalentwicklung» und «Rechtsgrundlagen schaffen» zu den Schlüsselprojekten. Dank Bundesgeld und Lotteriefondsmitteln konnten in der Volksschule Kampagnen zur Persönlichkeitsentwicklung durchgeführt werden, so zum klugen Umgang mit ­neuen Medien, zum Schutz vor ­sexuellen Übergriffen oder zur vorurteils­losen Berufswahl.

Eine Vielzahl von Eingaben betraf Fördergesuche der Gemeinden, Projekte in der Offenen Jugendarbeit und in den Jugendverbänden, aber auch kommunale Infrastrukturen wie die Spielplätze in Realp und Flüelen oder der Freizeitpark Selderboden in Silenen. In Isenthal konnte mit Hilfe von Rotary Schweiz ein Zeltplatz mit Latrine und Wassertrog ausgerüstet werden.

Grundlage für die subsidiäre Unterstützung bildet das Kinder- und Jugendförderungsgesetz. «Die deutliche Zustimmung zum Gesetz darf als Vertrauensbeweis an die Jugendverbände und die bisherige Arbeit der Organisationen in den Gemeinden gewertet werden», betont Beat Jörg.

Mitwirkung heisst Mitverantwortung

Ein Schlüsselbegriff in der Kinder- und Jugendpolitik ist die Partizipation. Erst kürzlich gründeten die Urner Jungparteien den Verein Jugendrat Uri. Dieser führt das Jugendparlament durch. An zwei Polittour-Nachmittagen im Kollegium und im Berufs- und Weiterbildungszentrum Uri versuchten Vertreter der Jungparteien und von Politcast Uri, weitere Jugendliche für Politik zu begeistern. Bereits 2014 hatte eine erste Urner Kinderkonferenz mit Primarschülern aus zahlreichen Gemeinden stattgefunden. Mit Selbstbewusstsein präsentierten die Kinder damals vor dem Urner Gemeindeverband ihre Wünsche.

Programm wurde dokumentiert

Der Verein Politcast Uri dokumentierte das kantonale Programm mit rund 25 unterschiedlichen Kurzfilmen, die sich schnell über soziale Netzwerke verbreiteten. Nun steht der erste halbstündige Dokumentarfilm von Florian Arnold, Seedorf, vor der Premiere. Zu Wort kommen Christian Imfeld, der das Projekt seitens des Kantons begleitet hat, aber auch der Ingenieur Jonas Nowak, der ehemalige EWA-CEO Jörg Wild, die angehende Elektromonteurin Michaela Brand, Freestyle-Uri-Präsident Damian Furrer oder Landammann Beat Jörg. Die Dokumentation will Denkanstösse auslösen. Wie weit ist Uri dem Ziel eines «kinder- und jugendfreundlichen Kantons» nähergerückt? Was wünschen sich junge Menschen? Was hat einen Ausgewanderten bewogen, wieder zurückzukehren? Wo steht der Traum eines Skateparks Uri? Wieso braucht Uri das Kinder- und Jugendförderungsgesetz? Et cetera.

Am Schluss der Veranstaltung werden verschiedene Initianten aufzeigen, wie es nun mit den Projekten weitergehen wird. Sabine Scheiben, die Verantwortliche des Programms im Bundesamt für Sozialversicherung, wird zum Schluss kommentieren, wo sie weiteren Handlungsbedarf in der Urner Kinder- und Jugendpolitik sieht.

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