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KANTON URI: Erziehungsrat gibt neue Ziele vor

Im Einklang mit seinen Leitgedanken hat der Erziehungsrat die Jahresziele 2017 festgelegt. Laut der kantonalen Bildungs- und Kulturdirektion konnten 2016 fast alle gesetzten Ziele erreicht werden.
Uri soll eine starke Volksschule haben, in der alle Kinder ihren Platz finden. (Bild: Florian Arnold (Bristen, 4. 4. 16))

Uri soll eine starke Volksschule haben, in der alle Kinder ihren Platz finden. (Bild: Florian Arnold (Bristen, 4. 4. 16))

Für seine Arbeit in der Legislatur 2016 bis 2020 verfolgt der Erziehungsrat des Kantons Uri den Grundsatz, dass alle an der Volksschule Beteiligten in einem Klima der gegenseitigen Wertschätzung partnerschaftlich zusammenarbeiten. Im Rahmen dieses Grundsatzes habe der Erziehungsrat auch fünf Leitgedanken definiert, heisst es in einer gestern veröffentlichten Medienmitteilung der kantonalen Bildungs- und Kulturdirektion.

  • Uri hat eine starke Volksschule, in der alle Kinder und Jugendlichen ihren Platz finden.
  • Kinder und Jugendliche erwerben eine umfassende, ganzheitliche Bildung.
  • Lehrpersonen sind Fach- personen für das Lernen und beteiligen sich aktiv an den Entwicklungsprozessen ihrer Schule.
  • Dank etablierten Schulleitungen sind alle Schulen professionell geleitet; sie erfüllen ihren Auftrag und überprüfen und entwickeln die Qualität systematisch.
  • Das Schulsystem im Kanton Uri gewährleistet Kontinuität und entwickelt sich aufgrund gesellschaftlicher und pädagogischer Ansprüche ständig weiter.

Im Einklang mit diesen Leitgedanken und auch mit Blick auf den Zielerreichungsgrad im vergangenen Jahr hat der Erziehungsrat an seiner Sitzung vom 15. Februar die Jahresziele 2017 festgelegt: So soll die kantonale Schulaufsicht (Erziehungsrat, Amt für Volksschulen) hinterfragt und geklärt werden. Das Reglement über den Nachteilsausgleich soll in Kraft gesetzt werden. Zudem werden die Folgearbeiten zur Implementierung des Lehrplans 21 weitergeführt. Der Bericht mit konkreten Massnahmen zur Verbesserung des Französischunterrichts im Kanton Uri liegt vor.

Eine Projektgruppe hat Vorschläge erarbeitet für die Anpassung der gesetzlichen Grundlagen, für Kriterien und ein an­gemessenes Verfahren für die Bewilligung von Privatschulen und Homeschooling. Der Vorschlag für die Anpassung des Reglements Schulleitung liegt vor. Der Schlussbericht zur Stärkung des Musikunterrichts ist erstellt worden.

Implementierung von Lehrplan 21 schreitet voran

Eine Auslegeordnung zur bestehenden finanziellen Steuerung der Volksschule ist gemacht. Der Entscheid, ob Medien und Informatik auf der Primarstufe (5./6. Klasse) ein eigenes Fach wird, ist gefällt. Die Vorgaben im Bereich des Qualitätsmanagements für die Schulen und die Richtlinien zur Durchführung externer Evaluationen sind überarbeitet.

Rückblickend auf das vergangene Jahr zeigt sich, dass der Erziehungsrat die gesetzten Ziele fast vollständig erreicht hat. So trieb der Erziehungsrat erfolgreich die Implementierung des Lehrplans 21 voran. Ausserdem erstellte er ein Notfallkonzept in Form von Aufnahmeklassen für die Einschulung einer grossen Zahl von Flüchtlingskindern, und im Bereich der Sonderpädagogik erliess er angepasste Richtlinien aufgrund der neuen Finanzierungsregelung. (red)

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