KANTON URI: Familienpolitik: In Uri hat es reichlich Krippenplätze

Viele Kindertagesstätten haben Wartelisten. Im Kanton Uri aber sind genug Plätze frei. Die Auslastung dürfte besser sein, heisst es beim Kanton.

Anian Heierli
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Blick in eine Urner Kinderkrippe. Themenbild. (Bild: Archiv / Neue UZ)

Blick in eine Urner Kinderkrippe. Themenbild. (Bild: Archiv / Neue UZ)

Erwerbstätig sein und gleichzeitig eine Familie haben: Das ist oft mit Problemen verbunden. Vor allem dann, wenn in der Region nicht genug oder nur sehr teure Kindertagesplätze vorhanden sind. Deshalb wollen der Bundesrat und das Parlament die Familienpolitik mit einem neuen Verfassungsartikel fördern. Darin wird festgehalten, dass insbesondere die Kantone für ein Angebot an familien- und schulergänzenden Tagesstrukturen sorgen müssen.

Doch nicht überall führt der Weg in die Kindertagesstätte (Kita) über eine Warteliste. Im Kanton Uri sieht die Lage anders aus. «Hier sind genug Plätze frei», sagt Toni Arnold, Geschäftsleiter von «Kind und Familie» in Altdorf. In den vergangenen Jahren war die Auslastung in der Altdorfer Kita eher gering – obwohl an manchen Tagen kein Platz mehr frei ist.

Die Kita muss heute bei Bedarf 36 Kinder betreuen können. So schreibt es der Kanton vor. Im Gegenzug leistet er finanzielle Hilfe. Heute zahlt der Kanton der Kita in Altdorf bereits einen Basisbetrag», sagt Werner Danioth, Vorsteher des Urner Amts für Soziales. «Und der entsprechende Vertrag läuft in dieser Form bis 2015 weiter.» Danioth ist denn auch überzeugt, dass eine Annahme des Verfassungsartikels für Uri keine gravierenden Folgen hat.

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