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KANTON URI: FDP-Geschäftsleitung nominiert Roger Nager als Landammann

Die Geschäftsleitung der FDP Uri schlägt Roger Nager als Landammann vor. CVP und SVP Uri stehen hinter dieser Lösung, die SP wird am Parteitag Stellung beziehen.
Roger Nager, Urner Baudirektor. (Bild: Florian Arnold)

Roger Nager, Urner Baudirektor. (Bild: Florian Arnold)

Bruno Arnold
bruno.arnold@urnerzeitung.ch

Regierungsrat Roger Nager (FDP) kandidiert am 22. April offiziell als Urner Landammann für die Amtsperiode vom 1. Juni 2018 bis 31. Mai 2020. Das hält die Geschäftsleitung der FDP Uri in einer am Donnerstagabend veröffentlichten Medienmitteilung fest.

Der Andermatter war vor dem ersten Wahlgang vom vergangenen Sonntag von der SVP Uri als Gegenkandidat von Parteikollegin Barbara Bär ins Spiel gebracht worden. Nager erzielte in der Folge 18 Stimmen mehr als die amtierende Landesstatthalterin, die als offizielle FDP-Kandidatin auch von der CVP und der SP unterstützt worden war. Bär hat am Dienstag ihren Verzicht auf eine erneute Kandidatur erklärt.

«Ausschlaggebend für die Nomination ist das gute Resultat, das Nager im ersten Wahlgang erzielt hat, aber auch die Akzeptanz der CVP und der SVP, die voll hinter dieser Lösung stehen», heisst es in der Medienmitteilung der FDP-Geschäftsleitung. Die SP werde an ihrem Parteitag noch dazu Stellung beziehen.

In den vergangenen Tagen habe die FDP Uri Gespräche mit möglichen Kandidaten sowie mit den Parteileitungen von CVP, SVP und SP geführt. «Die FDP-Geschäftsleitung ist überzeugt, mit Roger Nager einen engagierten, fähigen und volksnahen Landammann portieren zu können. Sie unterstützt somit dessen Kandidatur vollumfänglich.»

Regierung soll geordnet weiterarbeiten können

«Nachdem der Regierungsrat in den vergangenen vier Jahren durch Vertreter der CVP geführt wurde, ist es angebracht, dass nun ein Regierungsrat einer anderen Partei an der Spitze steht», so die FDP-Geschäftsleitung. Wichtig sei, dass die Exekutive während der nächsten zwei Jahre seine Geschäfte geordnet weiterführen könne. «Dank der Unterstützung des am Sonntag gewählten neuen Landesstatthalters Urban Camenzind und des guten Willens aller anderen Mitglieder des Regierungsrats werde es Roger Nager gelingen, die Regierung ziel- und lösungsorientiert zu leiten.

«Ich habe Respekt vor dem Amt als Landammann», sagt Nager. «Nach erst zwei Jahren im Regierungsrat kommt diese Ehre für mich unerwartet früh.» Da er als Baudirektor derzeit viele spannende und herausfordernde Projekte zu betreuen habe, sei ihm der Entscheid auch nicht leicht gefallen. In den vergangenen Tagen habe er viele Gespräche geführt und dabei deutlichen Rückhalt gespürt. «Viele Wähler haben mir ihr Vertrauen geschenkt. Ich werde mich einsetzen, diesem gerecht zu werden», sagt der 48-jährige Urschner.

Wertvolle Standortbestimmung

Gemeinsam mit der Parteileitung, den Regierungsratsmitgliedern Barbara Bär und Urban Camenzind sowie mit weiteren Gremien habe er in den vergangenen Tagen eine wertvolle Standortbestimmung vornehmen können. Dank seiner Erfahrung als Gemeindepräsident von Andermatt wisse er, was es für die Führung eines Exekutivgremiums brauche. «Ich freue mich, falls ich vom Urner Volk gewählt werde, auf dieses Amt und werde alles unternehmen, um den Ansprüchen des Präsidialamtes bestmöglich gerecht zu werden.»

Der letzte im Urserntal wohnhafte Landammann war Ludwig Danioth aus Andermatt, der dieses Amt viermal innehatte, letztmals von 1966 bis 1968.

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