KANTON URI: Gegen Schächenspange regt sich Widerstand

Der Widerstand gegen die Schächen­spange wächst. Nach der Bürgler CVP haben auch Anwohner in einer Eingabe an die Regierung Bedenken angemeldet.

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Beat Baumann (links) und Erwin Schelbert übergeben Landweibel Karl Kempf (rechts) die Unterschrif­ten. (Bild Bruno Arnold/Neue UZ)

Beat Baumann (links) und Erwin Schelbert übergeben Landweibel Karl Kempf (rechts) die Unterschrif­ten. (Bild Bruno Arnold/Neue UZ)

«Die im Richtplan enthaltene neue Strasse durch den Schächenwald und über die Klausenstrasse hinweg nach Bürglen muss aus dem Richtplan entfernt werden»: Das fordern 701 Personen mit ihrer Unter­schrift unter eine Eingabe an die Urner Justizdirektion. Unterschrieben haben in erster Linie betroffene Anwohner.

Nicht durchs Siedlungsgebiet
Der Regierungsrat will mit der Richtplananpassung unter anderem die heutigen Hauptverkehrsachsen durch die Siedlungsgebiete, insbesondere die Gotthardstrasse, entlasten. «Die Initiative des Regierungsrates, die räumliche Entwicklung des Talbodens im unteren Reusstal zu überdenken und langfristige Ziele zu setzen, wird zwar grundsätzlich begrüsst», sagte Schelbert am Freitag. «Dies kann aber nicht dadurch erfolgen, dass eine neue Kantonsstrasse mitten durch das Siedlungsgebiet im Talboden führt.»

Sinnvoller wäre es nach Meinung der beiden Initianten, die bereits bestehenden Umfahrungsstrassen am Rande von Siedlungsgebieten zu nutzen respektive umzufunktionieren, so etwa die Verbindung Ruag-Rynächt-Schattdorf.

Bruno Arnold

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Urner Zeitung.