Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

KANTON URI: Gemeinden erhalten keine Postautoverbindung garantiert

Der Urner Regierungsrat will an der Finanzierung des innerkantonalen öffentlichen Verkehrs nichts ändern. Er lehnt eine Motion von Anton Infanger (SVP) ab, der gefordert hat, dass jede der 20 Gemeinde mit dem Postauto zum Hauptort erschlossen werden müsse.
Ein Postbus unterwegs im Kanton Uri. (Bild: Neue UZ (Symbolbild))

Ein Postbus unterwegs im Kanton Uri. (Bild: Neue UZ (Symbolbild))

Infanger begründete seinen Vorstoss damit, dass seine Wohngemeinde Bauen keine Postautoverbindung nach Altdorf habe. Da es in Bauen keine Einkaufsmöglichkeiten gebe, sei dies ein Problem.

Der Motionär argumentiert, dass Bauen als kleine Randgemeinde sich die gesetzlich vorgesehene Kostenbeteiligung an einer unrentablen Linie nicht leisten könne. Er fordert, dass die Kostenbeteiligung der Gemeinden zu reduzieren sei.

Wird eine Buslinie von weniger als 32 Passagieren täglich benutzt, streicht der Bund seine Kostenbeteiligung von 76 Prozent, und der Kanton und die Gemeinden müssen die Linie finanzieren. Der Regierungsrat lehnt es aber ab, die Gemeinden in einem solchen Fall zu entlasten. Der aktuelle Kostenteiler enthalte bereits eine bewährte Solidaritätskomponente, teilte er am Freitag mit.

Der Regierungsrat weist darauf hin, dass jede Gemeinde mit einem öffentlichen Verkehrsmittel erreichbar sei. Die Forderung der Motion würde dazu führen, dass kaum nachgefragte Leistungen erzwungen würden, deren Kostendeckungsgrade nicht vertretbar seien und dem Erfordernis einer minimalen Wirtschaftlichkeit zuwiderliefen. (sda)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.