KANTON URI: Grundeigentümer werden zur Kasse gebeten

Die Grundstücke werden in Uri neu geschätzt. Die Mehrbelastungen für die Eigentümer fallen jedoch sehr unterschiedlich aus.

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Renovieren steigert den Wert von Wohnungen und Häusern. Das bekommen nun die Eigentümer bei den Steuern zu spüren. (Archivbild Markus Forte/Neue LZ)

Renovieren steigert den Wert von Wohnungen und Häusern. Das bekommen nun die Eigentümer bei den Steuern zu spüren. (Archivbild Markus Forte/Neue LZ)

Die Neuschätzung der Grundstücke hat für die Eigentümer Folgen. Die Vermögens-steuerwerte werden sich im Durchschnitt um 45 Prozent erhöhen. Die Erhöhung beträgt bei Einfamilienhäusern zirka 60 Prozent und bei Stockwerkeigentum zirka 30 Prozent. Die höheren Vermögenswerte bringen einen Steuermehrertrag für Kanton, Einwohnergemeinden und Landeskirchen. Beziffert wird dieser auf rund 2,8 Millionen Franken pro Jahr.

Der Regierungsrat kommt den Hauseigentümern gleich mehrfach entgegen. «Bereits mit der Gesetzesrevision auf Januar 2009 wurde die Vermögens-steuer erheblich gesenkt», sagt Finanzdirektor Markus Stadler.

Angesichts des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds hat die Regierung beschlossen, dass die neuen Schätzwerte ein Jahr später als geplant gelten sollen. Zudem soll, zeitgleich mit der allgemeinen Neuschätzung, das total revidierte Steuergesetz in Kraft treten.

Markus Zwyssig

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Urner Zeitung.