KANTON URI: HarmoS: Uri soll auf Zukunftszug aufspringen

Uri soll dem HarmoS-Konkordat beitret­en. Das Pro-Komitee hat am Montag den Abstimmungskampf lanciert und dabei die Gegner zu Fairness aufgefordert.

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Marlies Rieder (CVP), Annemarie Biasini (Grüne, Jules Christen (FDP) und Vic Nager (SP) sind für ein Urner Ja. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Marlies Rieder (CVP), Annemarie Biasini (Grüne, Jules Christen (FDP) und Vic Nager (SP) sind für ein Urner Ja. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

In rund sechs Wochen entscheiden die Urner Stimmberechtigten, ob sie der interkantonalen Vereinbarung über die Harmonisierung der obligatorischen Schule beitreten und gleichzeitig entsprechende Änderungen im Schulgesetz vornehmen wollen.

«Es geht darum, dass Uri seinen Kindern auch künftig eine zeitgemässe und fortschrittliche Schule bietet», meinte Vic Nager von der SP Uri. Der Kanton Uri habe in der Vergangenheit immer wieder bewiesen, dass er seiner Jugend einen gut gefüllten Schulsack auf den Lebensweg mitgeben wolle. Das müssten die Urner auch bei der Abstimmung am 27. September wieder bekräftigen.

«Wir hoffen auf einen fairen Abstimmungskampf», sagte Nager und fügte an: «Falschaussagen und Verdrehungen des gegnerischen Komitees werden wir zu korrigieren versuchen. Hauptsächlich möchten wir aber die positiven Aspekte der Vorlagen hervorheben.»

Urs Hanhart

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Urner Zeitung.