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KANTON: Uri hat immer weniger Schüler

In Uri drücken insgesamt weniger Kinder und Jugendliche die Schulbank. Einzig auf Kindergartenstufe sieht es wegen des Zweijahreskonzepts anders aus.
Markus Zwyssig
Die Schülerzahlen im Kanton Uri von 1979 bis 2016. (Bild: Bildungs- und Kulturdirektion/Janina Noser)

Die Schülerzahlen im Kanton Uri von 1979 bis 2016. (Bild: Bildungs- und Kulturdirektion/Janina Noser)

Markus Zwyssig

Der Trend zeigt weiter nach unten: Gesamthaft ging die Zahl der Schüler und Lehrlinge im Kanton Uri von 4920 auf 4874 zurück. Das geht aus der gestern veröffentlichten Schulstatistik hervor. 2125 Schüler drücken die Schulbank auf der Primarschulstufe (Vorjahr: 2132), 925 Mädchen und Burschen sind es auf der Oberstufe (968). 356 Jugendliche besuchen die Mittelschule (356), 764 Lehrlinge das Berufs- und Weiterbildungszentrum Uri (783).

Überall ein Zweijahreskindergarten

Einen Aufwärtstrend gibt es hingegen bei der Kindergartenstufe. 704 Mädchen und Buben sind es im laufenden Jahr. Im Vorjahr waren es 657. «Das ist auf den Zweijahreskindergarten zurückzu- führen», sagt Beat Spitzer, Vorsteher des Amts für Volksschulen. «Dieser wird in Uri von immer mehr Mädchen und Buben besucht.»

Im Kanton Uri bieten alle Gemeinden die Möglichkeit zum Kindergartenbesuch an. Die Kinder von Bauen besuchen den Kindergarten in Seedorf, die Kinder von Hospental und Realp gehen nach Andermatt sowie die Kinder von Unterschächen nach Spiringen. Die Kinder von Gurtnellen und Wassen besuchen den Kindergarten in Göschenen. Auch das Angebot, einen Zweijahreskindergarten zu besuchen, besteht bald flächendeckend. «Als letzte Gemeinde führt nun Spiringen ab dem kommenden Schuljahr das Angebot ein», sagt Beat Spitzer. Von 704 Kindern besuchen im laufenden Schuljahr 311 ein zweites Kindergartenjahr (44,2 Prozent). «Die Zahlen der Kinder, die zwei Jahre lang den Kindergarten besuchen, dürften weiter ansteigen», ist Spitzer überzeugt. Von den 20 Urner Gemeinden führen 17 eine Primarschule, davon 10 alleine und 7 im Verbund mit andern Gemeinden. Bauen, Hospental und Realp führen keine Schule mehr. Als letzte ist die Primarschule in Hospental geschlossen worden. Die Kinder von Bauen gehen nach Seedorf (Kreisprimarschule Seedorf-Bauen), jene von Hospental und Realp nach Andermatt (Kreisschule Ursern). Isenthal führt seit dem Schuljahr 2014/2015 eine Basisstufe (Kindergarten, 1. und 2. Primarschuljahr) und Sisikon seit dem laufenden Schuljahr.

Die Sonderschule Uri wird von der Stiftung Papilio geführt. Die Zahl der Schüler der Sonderschule beträgt 30. Der Rückgang der Schülerzahlen in der Sonderschule ist auf die vermehrte integrative Sonderschulung von Kindern in den Gemeinden zurückzuführen.

925 Schüler an zehn Schulorten

Die Oberstufe wird im Kanton Uri an zehn Schulorten geführt. Von den 925 Oberstufenschülern besuchen 681 Jugendliche eine integrierte Oberstufe, 229 Schüler eine kooperative Oberstufe sowie 15 Schüler die Werkschule.

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