KANTON URI: In Attinghausen kann investiert werden

An der GV der Zentralen Organisation für Abfallbewirtschaftung im Kanton Uri (Zaku) wurden zwei Kredite von total 4,2 Millionen Franken einstimmig gutgeheissen.

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In Perlen laufen die Arbeiten an der neuen Kehrichtverbrennungsanlage auf Hochtouren: Dort landet ab 2015 auch der Urner Kehricht. (Bild Nadia Schärli)

In Perlen laufen die Arbeiten an der neuen Kehrichtverbrennungsanlage auf Hochtouren: Dort landet ab 2015 auch der Urner Kehricht. (Bild Nadia Schärli)

bar. Die Vertreter der Urner Gemeinden haben an der gestrigen GV der Zentralen Organisation für Abfallbewirtschaftung im Kanton Uri (Zaku) in Altdorf grünes Licht für zukunftsträchtige Investitionen gegeben. Ohne Gegenstimme genehmigten die Aktionäre einerseits einen Rahmenkredit von 3,43 Millionen Franken. Damit sollen auf dem Zaku-Areal in Attinghausen Anpassungen an der Anlage zur Aufbereitung und Endlagerung von Schlacke und an der Betriebslogistik vorgenommen werden. Anderseits wurden 750 000 Franken für Anpassungen an der Umlade-Infrastruktur in Attinghausen gesprochen.

Urner Kehricht geht nach Perlen

Grund für die Investitionen ist die Tatsache, dass in Attinghausen ab 2015 mehr Schlacke anfallen wird. Die heutige Anlage zur Aufbereitung und Endlagerung von Schlacke soll auf eine Kapazität von 40 000 Tonnen nicht aufbereitete Schlacke pro Jahr erweitert werden. Die Schlacke wird zudem mit den gleichen 75-Kubikmeter-Kipperfahrzeugen ins Urnerland transportiert, die auch den Kehricht in die neue Verbrennungsanlage der Renergia Zentralschweiz AG in Perlen und nicht mehr nach Horgen führen werden. Deshalb sind auch Anpassungen an der Umlade-Infrastruktur in Attinghausen nötig. Unter anderem soll ein Bunker mit Kran für die Zwischenlagerung des Abfalls und den Umlad auf die Kipperfahrzeuge erstellt werden.

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