KANTON URI: In der Ruag kämpft man mit Personalproblem

Wenn es im Ruag-Areal brennt, müssen fremde Feuerwehren zu Hilfe eilen. Vorerst konnte aber eine akzeptable Zwischenlösung gefunden werden.

Florian Arnold
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Bei Grosseinsätzen – im Bild ein Training in der Westschweiz – muss die Schadenwehr Ruag auf Unterstützung zählen können. (Bild: Keystone/Laurent Gillieron)

Bei Grosseinsätzen – im Bild ein Training in der Westschweiz – muss die Schadenwehr Ruag auf Unterstützung zählen können. (Bild: Keystone/Laurent Gillieron)

Die Ruag-Schadenwehr im Industriepark in Altdorf umfasst heute 21 Personen. Vor 20 Jahren waren es noch über 100 gewesen. Wenn es brennt, ist die Ruag-Schadenwehr auf Unterstützung angewiesen. Mittlere Brände können zwar noch selber bewältigt werden. Bei grösseren Ereignissen werden heute die Feuerwehren Schattdorf und Bürglen beigezogen.

Aufhebung brächte Probleme

«Ziel muss es aber sein, eine Interventionsgruppe im Ruag-Areal aufrechtzuerhalten», sagt Christian Arnold, der Kommandant der Feuerwehr Bürglen. Denn die Sachlage ist klar: Würde die Schadenwehr beziehungsweise eine Interventionsgruppe gänzlich verschwinden, wären die Feuerwehren Schattdorf und Bürglen verpflichtet, für Sicherheit bei einem Brand im Ruag-Areal zu sorgen. Dies ist nicht so einfach: Einerseits sind die aussenstehenden Feuerwehren heute im Ruag-Areal nur bedingt ortskundig. Anderseits sind diverse Arbeitgeber nicht mehr bereit, ihre Angestellten für viele Feuerwehreinsätze zu entbehren. Auch beim Kanton kennt man die Situation und sucht nach Lösungen.