KANTON URI: In Festungen liegen grosse Schätze

Sie waren geheim, und bleiben geheim – und dies, obwohl sie nicht mehr der Armee gehören. Dolf Wipflis Geschäft mit militärischen Festungen floriert.

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Dolf Wipfli in seinem Bunker in Amsteg. (Archivbild Angel Sanchez/Neue UZ)

Dolf Wipfli in seinem Bunker in Amsteg. (Archivbild Angel Sanchez/Neue UZ)

Das Militär braucht ihre Festungsanlagen am Urnersee schon lange nicht mehr. Nun hat der Bund die Anlagen, die sich irgendwo im Fels zwischen Isleten und Bauen befinden, verkauft. Der neue Besitzer heisst Dolf Wipfli. Der 47-jährige Schattdorfer hat bereits vor sieben Jahren eine Festung in Amsteg erworben– und zwar eine der geheimsten Anlagen aus dem Zweiten Weltkrieg: den Bundesratsbunker.

Wipflis Firma, Swiss Data Safe AG, lagert Wertobjekte und sensible Daten im Berg. Wipfli: «Hier sind sie vor Diebstahl, Spionage, Sabotage oder vor Naturkatastrophen wie Hochwasser geschützt.» Mit seiner Geschäftsidee traf Wipfli den Nerv der Zeit. «Die Nachfrage wird immer grösser». Deshalb kaufte er jetzt auch weitere Festungen. Wer alles zu seinen Kunden zählt und wie viele Objekte in seinem Bunker lagern, verrät Wipfli nicht: «Diskretion ist alles.»

Elias Bricker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der Zentralschweiz am Sonntag.