Kanton Uri ist für die Sanierung gerüstet

Die Regierung glaubt trotz der Arbeiten am Resort in Andermatt nicht, dass die Sanierung der Schöllenen einen Verkehrskollaps auslösen wird. Dafür gebe es Gründe.

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DAs Bundesamt für Strassen will die Schöllenen ab 2014 sanieren. (Archivbild/Neue UZ)

DAs Bundesamt für Strassen will die Schöllenen ab 2014 sanieren. (Archivbild/Neue UZ)

Das Bundesamt für Strassen plant, die Schöllenenstrasse ab 2014 zu sanieren. Der Schattdorfer SVP-Landrat Vinzenz Arnold befürchtet, dass dies – zusammen mit dem Bau des Tourismusresorts Andermatt (TRA) – zu einer enormen Verschlechterung der Verkehrssituation beim Kreisel Göschenen und in der Schöllenen führen könnte.

Bauvorhaben zeitlich getrennt

In ihrer Antwort auf Arnolds Interpellation schliesst die Regierung zwar nicht aus, dass «Schwierigkeiten entstehen könnten». Das TRA-Bauvorhaben werde zwar eine gewisse Mehrbelastung der Schöllenen mit entsprechenden Fahrzeitverlusten zur Folge haben. Die Strasse werde nach den jetzigen Einschätzungen aber «weniger vom TRA-Projekt belastet als von den üblichen tourismusbedingten Verkehrsspitzen in der Sommer- respektive Winterferienzeit». Das Fazit der Regierung: «Eine enorme Verschlechterung wird wegen der beiden Bauvorhaben nicht erwartet.» Sie begründet diese Meinung vor allem damit, dass die Sanierung erst ab 2014 erfolge, die Hauptbauphase des TRA jedoch bereits 2011 bis 2013.

Bruno Arnold

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Urner Zeitung.