KANTON URI: Jetzt verzieht sich Qualm aus den Beizen

Ab (heutigem) Dienstag darf in Urner Restaurants nur noch in Fumoirs zum Glimmstängel gegriffen werden. Anson­sten drohen Bussen oder Anzeigen.

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(Symbolbild Edi Wismer/Neue LZ)

(Symbolbild Edi Wismer/Neue LZ)

Raucher in Uri dürfen per sofort nur noch in Fumoirs zum Glimmstängel greifen, die vom übrigen Restaurant klar abgetrennt sind. Dies hat das Stimmvolk im Mai entschieden.

Beim Amt für Gesundheit sieht man dem Start des im Gesundheitsgesetz verankerten Artikels 18 über den Schutz vor Passivrauchen gelassen entgegen. «Wir haben bereits im Vorfeld gemerkt, dass die Akzeptanz in der Bevölkerung und bei den Gastwirtschaftsbetrieben gross ist», sagt Amtsvorsteher Roland Hartmann.

Die Kontrolle in den Restaurants obliegt der Polizei. «Die Polizisten werden jetzt nicht aktiv von Beiz zu Beiz gehen», betont Hartmann. Wird ein Raucher erwischt, muss er 50 Franken hinblättern. Anders verhält es sich bei Gastwirten. Hartmann: «Toleriert der Gastwirt das Rauchen, kommt es zur Anzeige. Dann wird die Strafverfolgungsbehörde die Bussenhöhe festlegen.»

Bruno Arnold und Sven Aregger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Urner Zeitung.