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KANTON URI: KWS ist stabile Säule der Urner Energieproduktion

Im Kraftwerk Schächental wurde im Geschäftsjahr 2016/17 Strom für fast 1800 Haushalte produziert. Diese Produktion entspricht dem langfristigen Mittelwert.
Das Ausgleichsbecken Leematt des KW Schächental. (Bild: KWS)

Das Ausgleichsbecken Leematt des KW Schächental. (Bild: KWS)

Das Kraftwerk Schächental (KWS) ist ein Partnerwerk, an dem die Elektrizitätswerk Altdorf AG (EWA) zu 56 Prozent und die Gemeinden Spiringen und Unterschächen zu je 22 Prozent beteiligt sind. Die EWA AG trägt die Jahreskosten für Betrieb sowie Instandhaltung und übernimmt die gesamte produzierte Energie.

Das KWS liefert seit Jahrzehnten zuverlässig und nachhaltig Strom. 2016/17 waren es 8 Millionen Kilowattstunden, was dem Strombedarf von fast 1800 Haushalten entspricht. Diese Produktion entsprach dem langfristigen Mittelwert. Das konnte Verwaltungsratspräsident Werner Jauch anlässlich der Generalversammlung der KWS AG vom 23. März bekannt geben.

Im vergangenen Jahr sind auf eidgenössischer Ebene wichtige energiepolitische Entscheide gefallen. Im Mai 2017 hat das Schweizer Stimmvolk die Energiestrategie 2050 des Bundes gutgeheissen, im Januar 2018 sind bereits die neuen nationalen Energieverordnungen in Kraft getreten. «Noch ist unklar, wie die Energiestrategie 2050 umgesetzt werden soll», führte Werner Jauch, Verwaltungsratspräsident der KW Schächental AG, aus. «Es gibt zahlreiche offene Fragen, die geklärt werden müssen, und es braucht beispielsweise auch ein neues Marktmodell für den Energiemarkt.»

Von Zuverlässigkeit und Stabilität geprägt

«Diese Unsicherheiten sind untypisch für die Energiewirtschaft», erklärte Jauch. Einer der grossen Trümpfe der Schweizer Energieproduktion – vor allem auch durch Wasserkraft – sei bisher neben der sauberen, nachhaltigen Produktionsweise ihre Zuverlässigkeit gewesen. «Diese Zuverlässigkeit und Stabilität, auch bezüglich der Kosten, waren für die Wirtschaft ein wichtiger Faktor», hielt der Verwaltungsratspräsident fest.

«Das KW Schächental ist ein gutes Beispiel für diese Zuverlässigkeit», erklärte Werner Jauch weiter. «Wir hatten im vergangenen Jahr keine Ausfälle und eine sehr hohe Verfügbarkeit». Seit Jahrzehnten liefere das KW Schächental Strom. Es trage zur Energieversorgung und zur Wertschöpfung in Uri bei und schaffe Arbeit. «Gerade in einer Energiewelt, die immer kurzfristiger denkt, sind die Wasserkraftwerke als feste, langjährige Grössen Felsen in der Brandung», so Jauch. «Sie geben dem Energiesystem Schweiz neben allen Veränderungen, die in vielen Bereichen Sinn machen, die notwendige Stabilität. Diese Trümpfe sollten wir nicht ohne Not aus der Hand geben und zu unseren Wasserkraftwerken auch in der neuen Energiewelt Sorge tragen.»

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