KANTON URI: Lawinengefahr behindert Verkehr im Urnerland

Zwar hat sich die Lage auf den Urner Strassen wieder normalisiert. Doch noch immer sind Siedlungen von der Umwelt abgeschnitten.

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Im Bahnhof Göschenen kämpften Räumungsequipen mit den Schneemassen. (Bild EQ)

Im Bahnhof Göschenen kämpften Räumungsequipen mit den Schneemassen. (Bild EQ)

Der heftige Schneefall am Dienstag hat zeitweise den Verkehr lahmgelegt. Zumindest in Gurtnellen bleibt die Situation angespannt. Dort befürchten die Behörden, dass die berüchtigte «Wilerlaui» über die Autobahngalerie auf die Kantonsstrasse donnern könnte.

Die Strasse zwischen Gurtnellen und Pfaffensprung ist daher vorderhand gesperrt. Wegen Lawinengefahr sind weiterhin auch die Strassenabschnitte Hospental/Realp, Wassen/Färnigen und die Klausenstrasse ab Unterschächen geschlossen.

Auch die Matterhorn Gotthard Bahn konnte am Mittwoch auf der Strecke Andermatt/Dieni und Hospental/Realp nicht fahren. «Wir müssen die Situation im Auge behalten», sagte Gabriel Eller von der Urner Kantonspolizei am Mittwoch auf Anfrage. Die Lage soll am Donnerstag neu beurteilt werden. Möglich ist, dass die Strasse vom Isental ins Grosstal wieder geöffnet wird.

Elias Bricker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Urner Zeitung.