Kanton Uri

Mittelschüler stellen ihr Jungunternehmen vor – und haben ihr Jahresziel bereits erreicht

Im Rahmen eines Projekts haben Urner Mittelschüler ein Kleinunternehmen gegründet. Bald soll die Idee an der Zuger Handelsmesse vorgestellt werden.

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(pd/jb)

An der Kantonalen Mittelschule Uri nehmen die Schülerinnen und Schüler mit Schwerpunktfach Wirtschaft und Recht am Company Programm von Young Enterprise Switzerland «Yes» teil. Ziel des Programms ist die Förderung verschiedener Kompetenzen und der Einblick in die Funktionsweise eines real gegründeten Unternehmens sowie das wirtschaftliche Geschehen im Alltag.

Das Team freut sich über den erfolgreichen Start ihres Unternehmens.

Das Team freut sich über den erfolgreichen Start ihres Unternehmens.

Bild: PD

Das Jungunternehmen Mandl – ein Ergebnis des Schulprojekts – hatte zum Ziel, eine breite Zielgruppe anzusprechen. Olivia Baumann, zuständig für die Produktion sagt: «Wir sind überzeugt, dass die überzogenen Mandeln ein optimales Produkt sind.» Es wird von Mandl selbst produziert und dient zur Verkostung als Snack. Jovin Senn, Geschäftsführer: «Unser Produkt versüsst den Alltag und hat einen einzigartigen Geschmack.» Zum Start bietet Mandl die beiden Sorten Schoko und Kokos an. Diese sind auf der eigenen Website, im Arnold Zentrumsmarkt Altdorf sowie bei Schubi Weine in Luzern erhältlich.

«Das Highlight unseres Geschäftsjahres»

Im März nehmen die Schülerinnen und Schüler an der regionalen Handelsmesse in Zug teil. Elin Gisler, Marketingchefin, ist der Meinung, dass dieser Event «definitiv das Highlight unseres Geschäftsjahres» wird. Die Weihnachtsvariation, welche speziell für die Weihnachtsmärkte in Altdorf und Erstfeld gedacht war, kann bald auch online bestellt werden. Der Verkauf der Produkte hat Anfang November begonnen und war bisher ein Erfolg. «Erfreut sind wir, dass wir mit unseren Bestellungen, insbesondere durch Weihnachtsgeschenke für Urner Unternehmen, unser Jahresziel bereits übertroffen haben», freut sich Fabia Manz, Technikverantwortliche. Nun geht es für die acht Gymnasiastinnen und Gymnasiasten in eine arbeitsintensive Phase, um alle Bestellungen rechtzeitig zu liefern.