KANTON URI: Navis bereiten Urner Polizei Sorgen

Die Stauzeit hat schon am Palmsonntagswochenende begonnen. Moderne Navigationssysteme reagieren darauf. Doch das könnte zu Schwierigkeiten führen.

Florian Arnold
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Ab heute Mittag soll sich wieder das Bild des typischen Osterstaus vor dem Gotthard zeigen. (Archivbild Florian Arnold)

Ab heute Mittag soll sich wieder das Bild des typischen Osterstaus vor dem Gotthard zeigen. (Archivbild Florian Arnold)

Auf heute Mittag prognostiziert die Urner Kantonspolizei Stau. Doch eine erste Welle des Osterverkehrs hat schon am Wochenende von Palmsonntag den Gotthard Richtung Süden passiert. Insgesamt waren es 38 000 Fahrzeuge, 10 000 mehr als ein Jahr zuvor. Die Tendenz sei steigend, sagt Damian Meier, Chef der Bereitschafts- und Verkehrspolizei Uri.

Sorgen bereiten der Kantonspolizei nicht die Staufahrer, sondern jene, die den Stau zu umfahren versuchen. Navigationssysteme lotsen die Verkehrsteilnehmer immer mehr neben die Autobahn. Laut Meier werden so die sicheren Verkehrsverbindungen ins Urner Oberland gefährdet – Ambulanzen hätten schlimmstenfalls keinen Weg mehr frei. Deshalb sperrt die Polizei zwischendurch auch Autobahnausfahrten.

Tipps für Urner

Damian Meier rät den Einheimischen, während der bekannten Stauzeiten auf eine Fahrt auf der Autobahn zu verzichten: Von heute Mittwochmittag bis -abend, von morgen Donnerstagmittag bis in die frühen Stunden von Karfreitag sowie von Freitagmorgen bis -nachmittag. In der Nacht zu fahren sei tendenziell die bessere Wahl, sagt der Chef der Bereitschafts- und Verkehrspolizei. Ausserdem sei es ratsam, den Verkehrsfunk zu hören. Die Informationen seien immer aktuell.