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KANTON URI: Neue Bahnen für die Skiarena Andermatt-Sedrun bewilligt

Das Projekt der Skigebietsverbindung zwischen Andermatt und Sedrun ist auf Kurs: Das Bundesamt für Verkehr hat der Andermatt-Sedrun Sport AG die Baugenehmigung für die Gondelbahn Andermatt – Nätschen – Gütsch sowie für zwei Sessellifte erteilt.
Freuen sich über den Baufortschritt: Die Regierungsräte Urban Camenzind, Heidi Z'graggen, Investor Samih Sawiris, Regierungsrätin Barbara Janom Steiner, Regierungsrat Jon Domenic Parolini (von links) - die Anlagen in der Bauphase 2016 sind orange markiert. (Bild PD)

Freuen sich über den Baufortschritt: Die Regierungsräte Urban Camenzind, Heidi Z'graggen, Investor Samih Sawiris, Regierungsrätin Barbara Janom Steiner, Regierungsrat Jon Domenic Parolini (von links) - die Anlagen in der Bauphase 2016 sind orange markiert. (Bild PD)

Der Zusammenschluss und die Sanierung der Skigebiete Andermatt und Sedrun verläuft damit nach Plan, wie Andermatt-Sedrun Sport mitteilte. Für die geplanten zehn neuen Transportanlagen in der ersten Ausbauetappe sind nur noch zwei Bewilligungen ausstehend.

Erste Bauarbeiten für die neue Achter-Gondelbahn vom Bahnhof Andermatt über Nätschen bis zur Bergstation auf dem Gütsch sollen noch in diesem Jahr beginnen. Zum Projekt zählen auch eine neue Personenunterführung beim Bahnhof, ein Pumpenhaus beim Oberalpsee sowie Pisten und Beschneiungsanlagen.

Mit dem Einverständnis des Bundes darf auch die Sechser-Sesselbahn Unter Stafel-Gütsch realisiert werden. Sie ersetzt einen Skilift und soll bereits in der kommenden Wintersaison 2016/17 in Betrieb genommen werden. Der ebenfalls neu bewilligte Sechser-Sessellift Hinterbördli-Strahlgand soll im nächsten Jahr fertig werden.

Bereits im Dezember wird die Sechser-Sesselbahn vom Oberalppass nach Calmut eröffnet. Sie ist im Zusammenhang mit der Verbindung und Sanierung der Skigebiete Andermatt und Sedrun das einzige Bahnprojekt auf Bündner Boden und ersetzt einen Bügellift.

Parallel dazu werden die Beschneiungsanlagen der Talabfahrt am Gemsstock und im Raum Tiarms-Calmut-Oberalppass realisiert. Damit könne bei Sedrun von Dieni bis zum Oberalppass durchgehend technisch beschneit werden, schreibt das Bahnunternehmen.

Die Bauarbeiten für die neue Skiarena mit 14 neuen Transportanlagen begannen 2015. In der ersten Ausbauetappe bis 2019 sollen 10 Projekte realisiert und bis gegen 130 Millionen Franken investiert werden.

Die beiden durch den Oberalppass getrennten Skigebiete Andermatt und Sedrun werden wegen Sawiris' Tourismus-Resort in Andermatt zusammengeschlossen. Das Skigebiet soll auf über 120 Pistenkilometer anwachsen und die Region Engelberg-Titlis als bisher grösstes Skigebiet der Zentralschweiz ablösen. (sda)

Der Skilift Grossboden ist Geschichte. Nun wird eine Sesselbahn gebaut. (Bild: PD)

Der Skilift Grossboden ist Geschichte. Nun wird eine Sesselbahn gebaut. (Bild: PD)

Visualisierung der neuen Bergstation Gütsch (links) sowie der Sesselbahn Unter Stafel - Gütsch. (Bild: PD)

Visualisierung der neuen Bergstation Gütsch (links) sowie der Sesselbahn Unter Stafel - Gütsch. (Bild: PD)

Bergstation der Sechser-Sesselbahn Hinter Bördli - Strahlgand. (Bild: PD)

Bergstation der Sechser-Sesselbahn Hinter Bördli - Strahlgand. (Bild: PD)

Plan des neuen Skigebiet Andermatt - Sedrun. (Bild: PD)

Plan des neuen Skigebiet Andermatt - Sedrun. (Bild: PD)

Investor Samih Sawiris sitzt auf einem Sessellift anlässlich des Baustarts der zweiten Bahn Oberalppass-Calmut im Herbst 2015. (Bild: Keystone)

Investor Samih Sawiris sitzt auf einem Sessellift anlässlich des Baustarts der zweiten Bahn Oberalppass-Calmut im Herbst 2015. (Bild: Keystone)

Masten für die neue Bahn wird eingeflogen. (Bild PD)

Masten für die neue Bahn wird eingeflogen. (Bild PD)

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