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KANTON URI: Neulenkerkurse: Komitee stellt sich gegen Initiative

In einer Standesinitiative der Urner JSVP wird gefordert, dass die Neulenkerkurse abgeschafft werden. Das Astra will hingegen optimieren statt abschaffen.
Im Kanton Uri werden an zwei Standorten WAB-Kurse angeboten. (Bild: Urs Hanhart)

Im Kanton Uri werden an zwei Standorten WAB-Kurse angeboten. (Bild: Urs Hanhart)

Seit 2005 und der Einführung der obligatorischen Neulenkerkurse, dem Fahrausweis auf Probe und weiterer Sicherheitsmassnahmen (sogenannte Zweiphasenausbildung) konnte die Zahl der Unfälle bei Neulenkern markant gesenkt werden. Das schreibt das Komitee «Nein zur Standesinitiative der JSVP» in einer Mitteilung.

Bereits 2013 hat das Bundesparlament Optimierungen in der Fahrausbildung angeregt. Nun legte der Bundesrat eine Vorlage zur Vernehmlassung auf, welche dieser Forderung nachkommt.

Optimieren statt abschaffen

Um die Verkehrssicherheit weiter zu fördern, hat das Bundesamt für Strassen (Astra) vergangenen Freitag die Optimierung für Neulenker vorgestellt. Eine Abschaffung der Neulenkerkurse, wie sie von der JSVP im Kanton Uri gefordert wird, ist aber für den Bund weiterhin kein Thema. Zu gross ist der Nutzen, der den Kursen im Rahmen der Zweiphasenausbildung beigemessen wird. Neu soll aber nur noch ein Kurstag für Neulenker obligatorisch sein. Damit wird den Erfahrungen der ersten Jahre sowie Anregungen der Jugendlichen Rechnung getragen.

Das Komitee «Nein zur Standesinitiative der JSVP» begrüsst die Stossrichtung der Vernehmlassung ausdrücklich. «Optimieren statt abschaffen», betont denn auch die Präsidentin des Komitees, CVP-Landrätin Claudia Schuler. Die Standesinitiative der JSVP ist veraltet und steht quer zur Entwicklung, die längst im Gang ist. «Eine komplette Abschaffung der Kurse ist eine Forderung, die völlig übers Ziel hinausschiesst. Wie sich erneut zeigt, wird sie in Bern keine Chancen haben.»

Arbeitsplätze sind bedroht

Eine Abschaffung gefährdet nicht nur die Wertschöpfung, welche dank der Ausbildungsplätze und rund 3000 Kursteilnehmern pro Jahr in Uri generiert wird. Eine Abschaffung der Neulenkerkurse bedrohe auch mehrere Urner Arbeitsplätze, heisst es in der Mitteilung des Komitees. (red)

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