KANTON URI: Ortsbild von Amsteg neuerdings schützenswert

Drei neue Ortschaften sind ins Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz aufgenommen worden. Amsteg gehört mitsamt des Kraftwerks dazu.

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Das Kraftwerk Amsteg ist nun auch Teil des Inventars für schützenswerte Ortsbilder der Schweiz. (Archivbild Angel Sanchez/Neue UZ)

Das Kraftwerk Amsteg ist nun auch Teil des Inventars für schützenswerte Ortsbilder der Schweiz. (Archivbild Angel Sanchez/Neue UZ)

Seit rund 30 Jahren erstellt eine Gruppe von Fachleuten im Auftrag des Bundesamtes für Kultur (BAK) ein Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS). Das Inventar erfasst die besonders wertvollen Siedlungen der Schweiz, untersucht sie nach klaren Kriterien und wertet sie. Ebenso ermöglicht es Einblicke in die Siedlungsentwicklung und das Siedlungsgefüge und gibt Hinweise zu möglichen Weiterentwicklungen.

Das Inventar sei eine wichtige Planungsgrundlage für den Bund, die Kantone und die Gemeinden, heisst es in einer Mitteilung der Justizdirektion des Kantons Uri. Nun sei zum ersten Mal ein Ergänzungsband vorgestellt worden. Der Band sei dem Kanton Uri gewidmet und erweitere die erste ISOS-Bestandesaufnahme des Kantons aus dem Jahr 1994/95 mit drei neuen Ortschaften: Amsteg (samt Kraftwerk), Bauen und das Berghotel Maderanertal.

Im ersten Band des Kantons Uri sind die Inventare der damals neun höchsteingestuften Ortschaften behandelt. Zusammen mit den drei neuen Ortschaften umfasst das Bundesinventar nun zwölf Ortschaften im Kanton – dies sei ein hoher Prozentsatz im Vergleich mit der Gesamtschweiz, heisst es.

ana