KANTON URI: Schächenspange findet immer mehr Anklang

Für die Strassenverbindung entlang des Schächens scheint eine mehrheitsfähige Linie vorzuliegen. Umstritten sind aber die flankierenden Massnahmen.

Urs Hanhart
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Es gibt diverse Ideen, aber noch keine Beschlüsse, wie der Verkehr im Altdorfer Dorfkern dereinst fliessen soll. (Bild Urs Hanhart)

Es gibt diverse Ideen, aber noch keine Beschlüsse, wie der Verkehr im Altdorfer Dorfkern dereinst fliessen soll. (Bild Urs Hanhart)

Die Baudirektion Uri orientierte im Rahmen einer öffentlichen Informationsveranstaltung in der nahezu voll besetzten Winkel-Turnhalle in Altdorf über das regionale Gesamtverkehrskonzept. Im Mittelpunkt standen die neue West-Ost-Verbindung (WOV; auch Schächenspange) vom Wysshus-Kreisel Attinghausen zur Coop-Tankstelle in Schattdorf. Sie soll das Zentrum von Altdorf vom Durchgangsverkehr und damit gleichzeitig von Schadstoff- sowie Lärmemissionen entlasten.

Goldener Mittelweg gesucht

Für die Verantwortlichen der Baudirektion ist klar, dass mit der WOV nur dann die gewünschte Entlastung der Hauptsiedlungen erzielt wird, wenn in den Dörfern flankierende Massnahmen umgesetzt werden. Bei der konkreten Ausarbeitung gelte es, einen goldenen Mittelweg zu finden. Die Massnahmen im Zentrum von Altdorf müssten zum einen den Durchgangsverkehr unterbinden und zum andern eine gute Mobilität für Anwohner, Kunden und Besucher ermöglichen.

Im Zusammenhang mit der West-Ost-Verbindung (WOV) ist die Schaffung eines neuen Naherholungsgebiets geplant. Der grösste Teil des Schächenwalds nördlich des Schächens soll neu der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden und als Naherholungsgebiet genutzt werden können.