KANTON URI: Schule und Praktikum unter einem Hut

Am 3. März hat der Regierungsrat das neue Reglement über die Berufsvorbereitungsschule erlassen. Mit dem Reglement besteht neu die Möglichkeit für ein kombiniertes Brückenangebot.

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Schülerin eines kombinierten Brückenangebotes in Nidwalden. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Schülerin eines kombinierten Brückenangebotes in Nidwalden. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Am 3. März hat der Regierungsrat das neue Reglement über die Berufsvorbereitungsschule erlassen. Wie es in einer Mitteilung der Bildungs- und Kulturdirektion Uri heisst, eröffne der Regierungsrat mit dem neuen Reglement die Möglichkeit, dass neben dem schulischen Brückenangebot an der Berufsvorbereitungsschule Uri (BVS) neu auch ein kombiniertes Brückenangebot aufgebaut werden könne.

Im kombinierten Brückenangebot besuchen die Lernenden während anderthalb Tagen den Schulunterricht. Während der übrigen dreieinhalb Tage pro Woche arbeiten die Lernenden in Praktikumsbetrieben. Sie werden laut Mitteilung während dem Praktikum betreut und bei der Suche nach einer passenden Lehrstelle angeleitet und unterstützt. Das neue Angebot richte sich an Jugendliche, die den direkten Einstieg in die Berufsbildung nach der obligatorischen Volksschule noch nicht schaffen und eher praktisch motiviert seien, heisst es weiter.

Interessenten können sich an die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung (Telefon 041 875 20 62 oder per Internet) wenden. Anmeldungen können nach der Beratung bis zum 15. Juni an die Aufnahmekommission der BVS gerichtet werden. Die Aufnahmeentscheide werden bis zum 30. Juni gefällt.

ana