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KANTON URI: Sicherheit der Mitarbeiter hat Priorität

Die landrätliche Baukommission spricht sich einstimmig für einen Ersatzneubau des Werkhofs des Betriebs Kantonsstrassen aus. Die aktuellen Zustände im Galgenwäldli seien unhaltbar.
Die Regierung will den Werkhof im Galgenwäldli aufgeben und in Schattdorf einen Ersatzneubau stellen. (Bild: PD (Bürglen, 6. Februar 2018))

Die Regierung will den Werkhof im Galgenwäldli aufgeben und in Schattdorf einen Ersatzneubau stellen. (Bild: PD (Bürglen, 6. Februar 2018))

Der Werkhof des Betriebs Kantonsstrassen im Galgenwäldli in Bürglen soll nicht saniert werden. Stattdessen legt die Regierung dem Landrat einen Kredit von 935 000 Franken für die Projektierung eines Ersatzneubaus in Schattdorf vor (siehe unsere Zeitung vom 7. Februar). Der neue Werkhof soll auf einer Parzelle der Dätwyler Immobilien AG in der Industriezone Rossgiessen, zwischen den Dätwyler-Fabrikationsgebäuden und dem Einkaufscenter Tellpark, zu stehen kommen. Benötigt würden rund 5000 Quadratmeter Land – gleich viel Fläche wie im Galgenwäldli. Der neue Werkhof dürfte gemäss aktuellem Planungsstand rund 8,8 Millionen kosten und soll im Winter 2021/22 in Betrieb genommen werden.

Am vergangenen Freitag hat sich die Baukommission des Urner Landrats die Situation im Galgenwäldli in Bürglen (in unmittelbarer Nähe des Amts für Strassen- und Schiffsverkehr) angeschaut und sich danach in Anwesenheit von Baudirektor Roger Nager mit dem Geschäft befasst.

«Keiner hat schlechtere Arbeitsbedingungen»

«Im Galgenwäldi besteht aufgrund der Arbeitssicherheit, der Platzverhältnisse und des bau­lichen Zustands der Gebäude grösster Handlungsbedarf», hielt Kommissionspräsident Peter Tresch (FDP, Göschenen) am Wochenende auf Anfrage unserer Zeitung fest. «Es ist dringendst nötig, dass möglichst schnell etwas passiert.» Die Sicherheit der Mitarbeiter müsse für den Kanton als Arbeitgeber absolut oberste Priorität geniessen. «Aber im Galgenwäldi wird diese wichtigste Vorgabe schon fast fahrlässig aufs Spiel gesetzt», betont Tresch. «Es gibt wohl keine Mitarbeiter des Kantons, die schlechtere Arbeitsbedingungen haben als diejenigen, die im Galgenwäldi ein und aus gehen – nicht nur von der Sicherheit, sondern auch von den Platzverhältnissen her.»

«Für die Baukommission ist ein Ersatzneubau an einem neuen Standort die beste Lösung», sagt Tresch. «Zu Fragen Anlass gegeben hat in der Kommission einzig der Standort», erklärte der Kommissionspräsident. Die Baudirektion Uri hat zusammen mit dem Amt für Raumentwicklung insgesamt 17 Standorte zwischen Flüelen und Erstfeld evaluiert. Fünf davon erfüllten die Mindestanforderungen an die Zonenkonformität, Grösse der Parzelle sowie der Lage in unmittelbarer Nähe zu einer Kantonsstrasse. «Die Kommission konnte sich überzeugen lassen, dass sich der gewählte Standort Rossgiessen am besten eignet», erklärt Tresch. «Er liegt zentral im Talboden und ist gut erschlossen. Die Einsatzwege sind – namentlich für den Winterdienst – kurz und somit optimal.»

Auch Schattdorfer Mitglieder sagen Ja

Die landrätliche Baukommission, der mit Franz Christen (CVP) sowie Roland Poletti und Vinzenz Arnold (beide SVP) auch drei Mitglieder aus der geplanten Standortgemeinde Schattdorf angehören, spricht sich gemäss Tresch «einstimmig und diskussionslos» für die regierungsrätliche Vorlage respektive für den Kredit von 935 000 Franken für die Projektierung des Ersatzneubaus in Schattdorf aus. (bar)

Hinweis

Der Urner Landrat entscheidet am 21. März über den Projektierungskredit für den Werkhof und über die Revision der Verordnung über das Reklamewesen (siehe Box).

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