KANTON URI: Silvesterbilanz: Streifkollision, Rauchentwicklung und Schwelbrand

An Silvester hatte es die Kantonspolizei Uri tagsüber mit einer Streifkollision und in der Nacht mit einem Brandalarm in einem Gastrobetrieb und einem Schwelbrand in einem Abfallcontainer zu tun. Alle drei Vorfälle gingen glimpflich aus.

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Rauch hielt die Feuerwehren im Kanton Uri auf Trab in der Silvesternacht. (Symbolbild Keystone / Alessandro Della Bella)

Rauch hielt die Feuerwehren im Kanton Uri auf Trab in der Silvesternacht. (Symbolbild Keystone / Alessandro Della Bella)

In Seelisberg ist es am Mittwoch kurz vor Mittag zu einer Streifkollision zwischen einem Liefer- und einem Gesellschaftswagen auf der Dorfstrasse gekommen. Der Gesellschaftswagen mit Nidwaldner Kontrollschild fuhr talwärts in Richtung Treib und der Lieferwagen mit Luzerner Kontrollschild bergwärts. Oberhalb des Hotels Löwen streiften sich die beiden Fahrzeuge. Verletzt wurde bei der Kollision niemand. Zum Zeitpunkt des Unfalles befanden sich im Gesellschaftswagen keine Fahrgäste. Der Sachschaden beträgt rund 22'000 Franken, wie die Kantonspolizei Uri am Donnerstag meldet.

Nebel aus der Maschine löst Brandalarm aus

In Andermatt löste in der Silvesternacht eine Brandmeldeanlage in einem Gastrobetrieb einen Feuerwehreinsatz aus. Kurz nach Mitternacht ging der Alarm bei der Feuerwehr ein. Die ausgerückten Einsatzkräfte stellten vor Ort fest, dass die Nebelmaschine des Betriebes zu viel Rauch produziert und dadurch den automatischen Brandalarm ausgelöst hatte. Die Stützpunktfeuerwehr Andermatt entlüftete den Betrieb und anschliessend konnten die zuvor evakuierten Gäste die Räume wieder betreten.

Es kam weder zu Verletzten noch zu Sachschäden. Im Einsatz standen die Stützpunktfeuerwehr Andermatt mit 4 Personen sowie die Kantonspolizei Uri.

Schwelbrand im Abfallcontainer

In Altdorf hat am frühen Donnerstagmorgen ein Anwohner kurz nach 04.00 Uhr gemeldet, dass im Quartier Utzigen ein versenkbarer Abfallcontainer brenne und starker Rauch austrete. Die ausgerückten Einsatzkräfte der Stützpunktfeuerwehr Altdorf und der Polizei entdeckten im Container einen Schwelbrand ohne sichtbares Feuer, aber mit starker Rauchentwicklung fest. Mit Wasser und Schaum löschten sie den Brand rasch.

Es ist weder zu Verletzten noch zu Sachschäden gekommen. Die Ursachen des Schwelbrandes seien noch unklar, es könnte sich aber um ein mutwilliges oder fahrlässiges Inbrandsetzen einer Sache handeln, meldet die Kantonspolizei Uri. Im Einsatz standen die Stützpunktfeuerwehr Altdorf mit 7 Personen sowie die Kantonspolizei Uri.

pd/spe