Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

KANTON URI: Stimmbürger entscheiden über Kredite von 5,284 Millionen

In vier Urner Gemeinden stehen kommunale Abstimmungen an. Während Altdorf über ein Schulbauprojekt und eine Fotovoltaik-Anlage befindet, geht es in Wassen um den Schulhausplatz. Gewählt wird in Gurtnellen, Wassen und Realp.
Markus Zwyssig
Am Balkon des Urner Regierungsgebäudes hängen die Schweizer und die Urner Fahne (Symbolbild). (Bild: Keystone / Urs Flüeler)

Am Balkon des Urner Regierungsgebäudes hängen die Schweizer und die Urner Fahne (Symbolbild). (Bild: Keystone / Urs Flüeler)

Am kommenden Sonntag, 4. März, stehen in verschiedenen Gemeinden kommunale Wahlen und Abstimmungen an. In Altdorf wird über zwei Kredite befunden. Einerseits geht es um die Erweiterung des Schulhauses Hagen in der Höhe von 3,994 Millionen Franken, andererseits um einen Beitrag an die Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Schwimmbades Altdorf für 320'000 Franken.

Altdorf braucht in Zukunft mehr Schulräume

Die Erweiterung wird nötig, weil die Zahlen der Altdorfer Bevölkerung und damit auch der Schüler wachsen. Das erfordert zusätzliche Schulräume. Im November 2016 hatte der Gemeinderat erste Schritte für die Erweiterung eingeleitet. Im Juni 2017 sagte die Gemeindeversammlung Ja zu einem Planungskredit. Als Sieger eines entsprechenden Wettbewerbs ging das Projekt «Mathilda» der Achitektinnen Dominique Knüsel und Christina Leibundgut aus Schwyz hervor.

Das bestehende Gebäude wird im Bereich des alten Hagenhauses um einen Kopfbau erweitert. Das Wettbewerbsprojekt sieht eine Vergrösserung von heute sechs auf neun Klassenzimmern mit Nebenräumen vor. Zusätzlich wird das Schulhaus neu über ein Musikzimmer verfügen, das zu einem Gemeinschaftsraum erweitert werden kann.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf 4,129 Millionen Franken. Die Stimmbürger befinden über den Anteil an Neuausgaben von 3,994 Millionen Franken. Die neuen Schulräume sollen auf das Schuljahr 2020/21 bezugsbereit sein. Der Baustart ist im Herbst 2019 vorgesehen.

Schwimmbad soll eigenen Strom produzieren

Mit einer Fotovoltaik-Anlage soll das Schwimmbad Altdorf künftig eigenen Strom produzieren, womit die Energiekosten gesenkt werden können. Die Berechnungen zeigen, dass eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Schwimmbadgebäudes pro Jahr rund 150'000 kWh produziert, was rund 29'000 Franken entspricht. Die damit gesparten Kosten sind in etwa so hoch, wie die bis anhin gewährten Stromrabatte, welche das Elektrizitätswerk Altdorf (EWA) bisher dem Schwimmbad gewährte. Diese fallen jedoch aufgrund von neuen Konzessionsverträgen mit den Gemeinden dahin. Die Gemeinden werden vollständig über die Konzessionsabgaben entschädigt. Einzelnen Institutionen schenken die wegfallenden Rabatte jedoch stark ein. Im Sinne einer Kompensation beantragt der Gemeinderat deshalb die Finanzierung der Anlage.

Schuler soll auf Indergand folgen

In Realp wird über ein Kreditbegehren in der Höhe von 150'000 Franken befunden. Das Geld wird für den geplanten Umbau der Gemeindekanzlei Realp benötigt (siehe Box). Neben dem Kreditbegehren steht in Realp die Ersatzwahl des Gemeinderatsmitglieds Peter Indergand an, der aufgrund eines Wohnortwechsels vorzeitig aus dem Gemeinderat zurück tritt. An der Gemeindeversammlung vom 23. November 2017 wurde Andreas Schuler als Nachfolger vorgeschlagen.

In Wassen wird über ein Kreditbegehren von 820'000 Franken für die Gesamtsanierung des Schulhausplatzes abgestimmt. Dieser muss dringend saniert werden, da er sich in einem sehr schlechten Zustand befindet. Ursprünglich war dort eine Tiefgarage geplant, doch die Idee konnte nicht umgesetzt werden. Der Gemeinderat hat nun die Vorbereitungen für die Sanierung an die Hand genommen und legt der Dorfbevölkerung ein entsprechendes Projekt vor.

Früheres Mitglied stellt sich zur Verfügung

Auch in Wassen kommt es zu einem Wahlgeschäft: Das Mitglied des Gemeinderats Lukas Schär zieht aus familiären Gründen aus Wassen weg. Als Ersatz für ihn wird Yolanda Parietti vorgeschlagen, die sich für eine Übergangsphase bis Ende Jahr zur Verfügung stellt. Parietti war einst Sozialvorsteherin der Gemeinde Wassen.

Auch in Gurtnellen geht es um eine Wahl in den Gemeinderat. Zur Wahl vorgeschlagen ist Beda Zgraggen. Damit soll eine der beiden Vakanzen im Gemeinderat besetzt werden.

Markus Zwyssig

markus.zwyssig@urnerzeitung.ch

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.