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KANTON URI: Trachten feiern grosses Jubiläum

Die kantonale Trachtenvereinigung Uri feiert ihren 75. Geburtstag am 29. April. Mit Spannung wird zu diesem Anlass ein Geheimnis gelüftet. Umrahmt wird das Ganze mit einem grossen Unterhaltungsabend.
Die Verbandspräsidentin der Urner Trachten Martha Zwyssig (vorne) freut sich mit den Urner Trachtenleuten auf das grosse Jubiläumsfest.Bild: Franz Imholz (Bild: (Flüelen, April 2017))

Die Verbandspräsidentin der Urner Trachten Martha Zwyssig (vorne) freut sich mit den Urner Trachtenleuten auf das grosse Jubiläumsfest.Bild: Franz Imholz (Bild: (Flüelen, April 2017))

Die Trachtengruppen Altdorf, Andermatt, Bürglen, Erstfeld, Flüelen, Seelisberg und Spiringen sowie der Urner Verein Zürich gehören ihr an. Und vor genau 75 Jahren ist sie gegründet worden: die kantonale Trachtenvereinigung Uri. Um das grosse Jubiläum gebührend zu feiern, hat der Verband beschlossen, die diesjährige Delegiertenversammlung am Samstag, 29. April, mit einem reichhaltigen Rahmenprogramm auszuschmücken.

«Die Höhepunkte der Feierlichkeiten sind die Fahnenweihe sowie der Unterhaltungsabend in Spiringen», erklärt Josef Arnold. Der alt Regierungsrat steht dem Organisationskomitee als Präsident vor. Was er mit Trachten am Hut hat? «Aus meinem Elternhaus sind mir die Urner Sonntags- und Werktagstracht und die gewöhnliche Urner Männertracht bekannt. Die Vielfalt wurde mir aber erst durch meine Tätigkeit in diesem OK bewusst.»

Weiter habe er durch sein Engagement für verschiedene grosse Anlässe immer wieder Trachtenauftritte geniessen dürfen. Im Trachtenwesen sieht der OK-Präsident ausserdem eine «unterstützungswürdige Sache im Dienst des Urner Brauchtums und der Urner Kultur».

Neue Verbandsfahne wird zum ersten Mal gezeigt

Den Anfang der Feierlichkeiten am Samstag, 29. April, in Spiringen macht die Delegiertenversammlung, der Kantonalpräsidentin Martha Zwyssig vorsteht. Umrahmt wird die DV von den Kinder- und Jugendtrachtengruppen aus Uri sowie von Jungfahnenschwingern. Während der Versammlung steht ein wichtiger Programmpunkt an: die Vernissage der Festschrift. «Sie wird für die Teilnehmer der DV sicherlich ein erster Höhepunkt sein», verrät Josef Arnold. Anschliessend ziehen die Trachtenleute in die Spirgner Kirche, wo ein langgehegtes Geheimnis gelüftet wird. Die Trachtenvereinigung präsentiert dann ihre neue Verbandsfahne. Zur Fahnenweihe werden zudem der Fahnengötti und die Fahnengotte bekanntgegeben.

«Wir sind sehr gespannt auf die Reaktionen der Verbandsmitglieder», sagt Martha Zwyssig, die neben Vorstand und OK in der Fahnenkommission mitwirkt. Weshalb sich der Verband überhaupt für eine neue Fahne entschieden hat, weiss Josef Arnold: «Fahnen sind ein Zeichen der Gemeinschaft – Fahnen begleiten Verbände und Vereine durch festliche Ereignisse wie auch durch Momente der Trauer.» Genauso wie Staatsflaggen heute noch ein nationales Symbol seien, hätten Verbandsfahnen ihre Berechtigung und seien nicht etwa als «altbacken» abzutun. (red)

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