KANTON URI: Uri lässt auch zweiten Kristallfund ziehen

Teuer und ungeeignet: Die Regierung verzichtet auf den Kauf von Riesenkristallen. Damit ist auch der zweite Grossfund so gut wie weg.

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Diese Steine wandern wohl in ein auswärtiges Museum: Franz von Arx (links) und Elio Müller mit einem Teil des Kristallfundes 2008. (Archivbild Urs Hanhart/Neue UZ)

Diese Steine wandern wohl in ein auswärtiges Museum: Franz von Arx (links) und Elio Müller mit einem Teil des Kristallfundes 2008. (Archivbild Urs Hanhart/Neue UZ)

Die Vision eines Kristallmuseums ist vom Tisch. Die Urner Regierung hat entschieden, dass sie keine Riesenkristalle kaufen wird. Dies schreibt sie in der Antwort auf die parlamentarische Empfehlung von Landrat Thomas Arnold. Denn der Kauf und die nötigen Infrastrukturen hätten mehrere Millionen Franken gekostet. Hinzu wären hohe, jährlich wiederkehrende Ausgaben für den Betrieb gekommen.

Somit dürfte wohl auch der zweite Jahrhundertfund, den Franz von Arx und Elio Müller 2008 am Planggenstock fanden, Uri verlassen. Von Arx erklärte im Sommer gegenüber der Regierung, dass die Verkaufsverhandlungen für den zweiten Grossfund schon weit fortgeschritten seien. Er dürfte wohl in ein auswärtiges Museum kommen. Der erste Fund aus dem Jahr 2006 ist bereits an das Naturhistorische Museum in Bern verkauft worden.

Sven Aregger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Urner Zeitung.