KANTON URI: Uri will Spitalbau selber finanzieren

Die Urner Regierung will beim Um- und Neubau des Kantonsspitals auf Eigenfinanzierung statt auf Public Private Partnership (PPP) setzen.

Drucken
Teilen
Das Kantonsspital Uri muss umgebaut werden. (Bild: Archiv / Neue UZ)

Das Kantonsspital Uri muss umgebaut werden. (Bild: Archiv / Neue UZ)

bar. Die Altdorfer FDP-Landrätin Nicole Cathry verlangte im Dezember 2012 in einer Interpellation von der Regierung eine Erklärung für das Nein zu einem PPP-Finanzierungsmodell für den Um- und Neubau des Kantonsspitals. In ihrer gestern veröffentlichten Antwort begründet die Regierung dies unter anderem damit, dass die gute finanzielle Ausgangslage des Kantons und die Tiefzinsphase für eine Eigenfinanzierung sprächen. Die Chance, dass sich das PPP-Modell als wirtschaftlicher erweisen würde, sei äusserst gering. Zudem handle es beim Kantonsspital Uri nicht um ein Renditeobjekt. Und schliesslich würden bei rasch ändernden Rahmenbedingungen im Spitalbereich die nötige Flexibilität und der politische Einfluss für Anpassungen stark eingeschränkt.

Outsourcing wird geprüft

«Im Rahmen der laufenden Projektarbeiten für den Um- und Neubau des Kantonsspitals Uri lässt der Regierungsrat jedoch prüfen, ob Teilbereiche sinnvoll durch private Partner realisiert und betrieben werden können», heisst es in der Antwort. Dies gelte vor allem für jene Bereiche, die nicht zum Kernauftrag des Kantonsspitals Uri gehörten.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Urner Zeitung oder als AbonnentIn kostenlos im E-Paper.