KANTON URI: Urner bekämpfen Maikäfer mit Pilz

Heuer ist für die Maikäfer in Uri ein Flugjahr. Die Engerlinge sind in Uri derart zahlreich, dass die am stärksten befallenen Flächen nächstes Jahr mit einem Pilz behandelt werden.

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2009 ist das Urner Flugjahr für die Maikäfer. (Bild Bruno A. Arnold/ Neue UZ)

2009 ist das Urner Flugjahr für die Maikäfer. (Bild Bruno A. Arnold/ Neue UZ)

Nächstes Jahr beginnt der dreijährige Zyklus von vorn und die Nachkommen der jetzigen Maikäfer sind im Engerlingsstadium. Die Schäden, die sie anrichten sind für die Landwirtschaft beträchtlich: Die Engerlinge fressen die Wurzeln des Graswerks, die Pflanzen sterben ab und die Grasnarbe wird lückig.

Die Engerlinge sind in Uri so zahlreich, dass die am stärksten befallenen Flächen nächstes Jahr wieder mit dem so genannten Beauveria-Pilz behandelt werden. Die behandelten Flächen sind dann für mehrere Jahre geschützt. «Die Behandlung mit dem Pilz kostet die Landwirte Geld», sagt Damian Gisler, Leiter des landwirtschaftlichen Beratungsdiensts in Seedorf. Doch das kommt unter dem Strich günstiger, als nichts zu machen. «Bei Schäden geht schnell ein Viertel des Jahresertrags verloren», so Gisler.

Markus Zwyssig

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Urner Zeitung.