KANTON URI: Urner gehen später ins Heim

Im Schnitt treten mehr Urner in ein Altersheim ein als der Schnitt der Zentralschweizer. Doch der Übertritt geschieht mit 83 Jahren erst später.

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Sieben von zehn Stellen in den Urner Altersheimen fallen auf das Pflegepersonal. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)

Sieben von zehn Stellen in den Urner Altersheimen fallen auf das Pflegepersonal. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)

Die Urner Betagten ziehen später in ein Alters- und Pflegeheim als der Durchschnitt der Zentralschweiz. Das geht aus einer Analyse von Statistik Luzern (Lustat) hervor. Das Unternehmen hat Daten des Bundesamts für Statistik untersucht. Bei den Urnern geschieht der Übetritt ins Heim im Durchschnitt mit 83 Jahren (Zentralschweiz: 82,2).

Der Kanton Uri weist mit 87 Heimplätzen pro 1‘000 Einwohner ab 65 Jahren aber eine vergleichsweise hohe Versorgungsdichte auf (Zentralschweiz: 74 Plätze). Im Jahr 2013 wohnten gut ein Drittel der 85- bis 94-jährigen und gut die Hälfte der über-94-jährigen Urnerinnen und Urner in einem Alters- und Pflegeheim. Insgesamt lebten 59 Prozent der Über-84-Jährigen in einem Heim, leicht mehr als im Zentralschweizer Durchschnitt (57%).