KANTON URI: Urner Regierung beteiligt sich an Kulturkosten

Der Regierungsrat des Kantons Uri beantragt dem Urner Landrat den Beitritt zur Vereinbarung über die interkantonale Zusammenarbeit im Bereich überregionaler Kultureinrichtungen.

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Uri müsste weniger Beiträge an das Luzerner Theater bezahlen, weil im theater(uri) – im Bild eine Vorstellung vom Januar 2009 – ein grosses Angebot besteht. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

Uri müsste weniger Beiträge an das Luzerner Theater bezahlen, weil im theater(uri) – im Bild eine Vorstellung vom Januar 2009 – ein grosses Angebot besteht. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

Die Verhandlungen über die Kulturkosten zwischen dem Kanton Uri und dem Kanton Luzern sind erfolgreich abgeschlossen. Wie es in einer Mitteilung der Staatskanzlei Luzern heisst, beantragt der Urner Regierungsrat des Kantons Uri dem Urner Landrat den Beitritt zur Vereinbarung über die interkantonale Zusammenarbeit im Bereich überregionaler Kultureinrichtungen.

Zusammen mit dem Kanton Aargau bildet der Kanton Uri somit die wohl letzte Hoffnung, dass diese Vereinbarung auf 2010 in Kraft gesetzt werden kann. Die Vereinbarung regelt die Abgeltungen von überregional bedeutenden Kulturangeboten in den Zentrumskantonen Luzern und Zürich durch andere Kantone gemäss ihrem Besucheranteil.

Landrats-Session am 17. Juni
Analog zum Kanton Zug hat der Kanton Luzern mit dem Kanton Uri in einem Zusatzprotokoll eine Kostenreduktion vereinbart. Beim Kanton Zug wurde wegen des eigenen Angebots im Theater Casino Zug weniger Beiträge beim KKL verrechnet. Nun soll auch im Fall von Uri das Angebot im theater(uri) mit einer um 15 Prozent geringeren Abgeltung beim Luzerner Theater berücksichtigt werden.

Aus Sicht des Kantons Luzern ist erfreulich, dass nach der Ablehnung einer ähnlichen Vorlage durch die Obwaldner Stimmbevölkerung mit dem Kanton Uri neue Hoffnung für das Inkrafttreten dieser interkantonalen Vereinbarung besteht. Der Urner Landrat behandelt das Geschäft in der Session vom 17. Juni.

ana