Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

KANTON URI: Urner Regierung will «Knoten» lösen

Der Regierungsrat orientierte über ein neues Faltblatt zu «Knoten» und stellte seine Ideen betreffend «Uri 18» etwas näher vor.
Beat Jörg, Urner Bildungsdirektor. (Bild: Florian Arnold)

Beat Jörg, Urner Bildungsdirektor. (Bild: Florian Arnold)

Anfang 2017 hat der Urner Regierungsrat das Regierungsprogramm mit den Zielen für die Legislatur 2016 bis 2020 verabschiedet. Unter dem Titel «Mehr Uri!» definiert das Regierungsprogramm die konkreten Ziele, die der Regierungsrat in den kommenden Jahren erreichen will. «Uri soll sich eigenständig weiterentwickeln und seine Stärken besser in die nationale Landschaft einbringen», erklärte Landammann Beat Jörg gestern am traditionellen Herbst-Mediencafé. Als attraktiver Lebensraum biete Uri echte Heimatgefühle sowie landschaftliche und kulturelle Tiefe für Einheimische und Gäste aus nah und fern.

Um diese Ziele gemeinsam anzugehen, müssten Urnerinnen und Urner einige Knoten lösen, die dabei im Wege stünden und die Weiterentwicklung behinderten. Als weitverbreitete Knoten hat der Regierungsrat aufgrund eigener Beobachtungen, aber auch in Gesprächen mit der Bevölkerung mehrere Problemfelder identifiziert: «Verlustangst», «Zentrumsfrust», «Gegnerschaften», «Kleindenkerei», «Trübsinn», «Fügsamkeit», «Tiefstapelei» und «Ausbremsen».

Infos kommen als Faltprospekt daher

In der vergangenen Woche ist ein gefaltetes Flugblatt in alle Urner Haushaltungen verteilt worden. Dieses bezieht sich auf das Regierungsprogramm und widmet sich den genannten Knoten und möglichen Lösungsansätzen dazu. Alle – Jung und Alt, Einheimische und Zugezogene – können in ihrem Alltag und ihrem Umfeld mithelfen, den Kanton Uri nach innen und aussen zu stärken. «Der Regierungsrat ist überzeugt, mit dem Faltblatt Denkansätze zu vermitteln und die identifizierten Knoten ins Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken», betonte Landammann Beat Jörg. «Quasi als erster Schritt sollen damit bestehende Defizite gelockert und Lösungsansätze geboten werden.»

Urner und Basler machen das Rennen

Um das Urner Regierungsprogramm kontinuierlich umzusetzen, will der Regierungsrat auch den Auftritt des Kantons Uri an der «Uri 18» auf die Legislaturziele 2016 bis 2020 ausrichten. Unter dieser Vorgabe hat der Regierungsrat in den vergangenen Monaten einen Agenturwettbewerb für die Gestaltung der Ausstellungsfläche des Kantons Uri durchgeführt. Den Zuschlag der Jury erhielt das Konzept der Agentur Tinto, Altdorf, in Zusammenarbeit mit dem Atelier Degen + Meili, Basel. Auf dieser Basis wird der Kantonsauftritt an der «Uri 18» realisiert. Im Dialog mit den Besucherinnen und Besuchern sollen an der Urner Wirtschafts- und Erlebnismesse weitere Punkte aus dem Regierungsprogramm vertieft werden.

Neben «Knoten lösen» stehen auch die Themen «Am selben Strick ziehen», «Seilschaften bilden» und «Netzwerke knüpfen» im Vordergrund. Der Stand des Kantons Uri soll den Messebesucherinnen und -besuchern auf unterhaltsame Weise den Dialog zu vor Ort anwesenden «Demokratie-Botschaftern» aus Politik, Gesellschaft und Verwaltung ermöglichen. Schliesslich können sich die Gäste am Urner Stand auch auf interaktive Weise zur Frage «Mehr Uri – wovon willst Du mehr?» aktiv in die Gestaltung der Zukunft des Kantons Uri einbringen. (red)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.