KANTON URI: Wendl Herger trifft auf Kurt Aeschbacher

Sein erstes Buch handelt von 27 Jahren Berglerleben im Heimet Hammerli ob Bürglen. Nun ist der 76-jährige Wendl Herger bei Kurt Aeschbacher zu Gast.

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Wendl Herger mit seiner Frau Annemarie bei der Vernissage seines Buches «Bärglerglick – Bärglerleid». (Bild Georg Epp/Neue UZ)

Wendl Herger mit seiner Frau Annemarie bei der Vernissage seines Buches «Bärglerglick – Bärglerleid». (Bild Georg Epp/Neue UZ)

Am 28. Oktober 2008 war der damals 75-jährige Wendl Herger aus Schattdorf mit dem Manuskript «Das Leben erleben, geschrieben von einem Bergler» von der Stiftung Kreatives Alter ausgezeichnet worden. Er war einer von zwölf Preisgewinnern. 573 Bewerber hatten am Wettbewerb mitgemacht. Dies war der Startschuss zur Realisierung seines ersten Buches «Bärglerglick -Bärglerleid», das er im Alter von 76 Jahren veröffentlichen konnte.

Der ungewöhnliche Schriftsteller ist am Donnerstag, 17. Dezember bei Kurz Aeschbacher in seiner Talkshow «Aeschbacher» zu Gast. Die Sendung läuft unter dem aktuellen Spenden-Motto des Schweizer Fernsehens, der Glückskette und DRS3, «Jeder Rappen zählt!». Die Gesprächsrunde wird live aus der Glasbox beim Bundeshaus in Bern gesendet.

Harte Kinder- und Jugendzeit
Wendl Herger schrieb während sieben Jahren fast Tag und Nacht am Manuskript, in dem er die packenden Geschichten aus seiner Kinder- und Jugendzeit erzählt.

Er wuchs mit neun Geschwistern in einer Urner Bergbauernfamilie auf. Finanzielle Sorgen plagten die Eltern, die Kinder mussten früh mitarbeiten, damit das Essen auf den Tisch kam. Als 14-Jähriger musste Herger die Schule verlassen, konnte keine Berufslehre absolvieren und verdiente sich als Knecht seinen ersten Lohn.

Georg Epp/Neue UZ; ana

HINWEIS
«Aeschbacher» mit Wendl Herger als Gast wird am Donnerstag, 17. Dezember, UM 22.20 Uhr auf SF 1 ausgestrahlt.