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KANTON URI: Werbebudget der Zaku sorgt für Diskussionen

Die Zaku lässt sich ihren Auftritt an der «Uri 18» total 60'000 Franken kosten. Dass die öffentlich-rechtliche Institution so viel Geld in die Öffentlichkeitsarbeit investiert, hielten nicht alle Gemeindevertreter an der Generalversammlung für richtig.
Florian Arnold
Bei der Sammlung und Verwertung der Siedlungsabfälle will die Zaku viel Geld sparen. (Bild: Urs Hanhart (Seedorf, 6. November 2017))

Bei der Sammlung und Verwertung der Siedlungsabfälle will die Zaku viel Geld sparen. (Bild: Urs Hanhart (Seedorf, 6. November 2017))

Florian Arnold

florian.arnold@urnerzeitung.ch

Die Zentrale Organisation für Abfallbewirtschaftung im Kanton Uri (Zaku) soll sich im kommenden Jahr im besten Licht präsentieren. Der Verwaltungsrat hatte den Gemeinden vorgeschlagen, für den Auftritt an der Gewerbe- und Erlebnismesse Uri 18 insgesamt 60'000 Franken einzuplanen. Dies hielten nicht alle Gemeindevertreter für richtig. «Die Zaku ist keine Verkaufsorganisation, und sie muss auch keine Imagepflege betreiben», gab Toni Stadelmann, Seedorf, zu bedenken. «Die ‹Uri 18› ist eine Leistungsschau unseres Kantons», erläuterte Zaku-Geschäftsführer Edi Schilter. «Auch wir leisten etwas, das man in dem Kontext zeigen darf und soll.» Die Zaku sei ein Element, das zur Stärke des Kantons zähle.

Der Verwaltungsrat stellte kein Konzept vor, was Bernhard Baumann, Realp, kritisierte: «Wir stimmen über einen Betrag ab, ohne zu wissen, wie dieser eingesetzt wird. Auf diese Weise gibt man einen Freipass.» Verwaltungsratspräsident Beat Walker erklärte, man habe sich an den vergangenen Ausstellungen orientiert und deren Wirkung hinterfragt. «Wenn wir schon auftreten, dann professionell», so die Meinung des Verwaltungsratspräsidenten. Mit dem Betrag würden der Standplatz, die Entwicklung der Idee, der Bau und letztlich der Betrieb des Standes an der Ausstellung finanziert. Im Zentrum stehen wird dort ein neues Produkt, das noch nicht verraten werden soll.

Ein Antrag auf Streichung des Betrags wurde nicht gestellt und das Budget 2018 einstimmig genehmigt. Darin ist ein Gewinn von 75'000 Franken vorgesehen.

Deponie bringt grosse Erträge

«Die Zaku ist sehr gut aufgestellt», konnte Walker verkünden. Im laufenden Jahr steuere man auf einen Rekord zu. Dies hängt vor allem mit den Einnahmen der Deponie zusammen. Diese machen jährlich rund 3,65 Millionen aus. Bei der Sammlung und Verwertung der Siedlungsabfälle sollen zudem 225'000 Franken eingespart werden können. Gesunken sind auch die Preise für die Verbrennung des Kehrichts in der Anlage Renergia in Perlen.

Zusätzliche Ausgaben ergeben sich bei den Sozialabgaben der Mitarbeiter, die neu bei der Suva versichert werden müssen. Erstellt werden soll zudem neu eine Überwachungsanlage.

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