Kanton Uri
Zunahme der Arbeitslosigkeit im Januar

Ende Januar sind 362 Personen im Kanton Uri als arbeitslos eingeschrieben. Dies entspricht einer Zunahme gegenüber dem Vormonat Dezember von 38 Personen.

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(zgc) Die Zahl der Erwerbslosen ist im Januar 2021 gestiegen, so die Volkswirtschaftsdirektion Uri in einer Medienmitteilung. Ende Januar galten 362 Personen als arbeitslos – 38 mehr als noch im Vormonat. Die Arbeitslosenquote stieg von 1,6 auf 1,8 Prozent. Im Januar des letzten Jahres verzeichnete die Volkswirtschaftsdirektion 259 arbeitslose Personen.

Zum Vergleich: Die Arbeitslosenquote lag 2020 noch bei 1,3 Prozent. Dennoch liegt Uri statistisch gesehen unter der durchschnittlichen derzeitigen Arbeitslosenquote der Schweiz (3,7 Prozent).

31 Stellensuchende mehr im Vergleich zum Vormonat

Im Januar meldeten sich 80 Urnerinnen und Urner neu als Stellensuchende beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) Uri an. In derselben Zeit meldeten sich 49 ab. Die Zahl der Stellensuchenden lag per Ende Januar bei 625 Personen – im Dezember waren es 594, im Vorjahr des gleichen Monats 455. Als Stellensuchende gelten Arbeitslose, Personen in einer vorübergehenden Beschäftigung (welche im Rahmen der aktiven Arbeitsmarktmassnahmen angeboten werden), Personen im Zwischenverdienst sowie übrige Stellensuchende. Von allen Stellensuchenden waren im Berichtsmonat 131 Personen in einem Zwischenverdienst und 36 Personen in einer vorübergehenden Beschäftigung.

Mehr Männer als Frauen sind arbeitslos

Ende Januar waren von den 362 Arbeitslosen 129 Frauen – dies ergibt einen Anteil von 35,6 Prozent. 154 Personen (42,5 Prozent) waren Schweizer Bürger, 208 respektive 57,5 Prozent ausländischer Herkunft.

Die Anzahl der langzeitarbeitslosen Personen – das sind Arbeitslose, die länger als ein Jahr ohne Erwerbsmöglichkeit sind – nahm gegenüber dem Vormonat zu. Im Berichtsmonat waren 50 Personen länger als ein Jahr ohne Dauerbeschäftigung (48 Personen im Vormonat). 40 Prozent aller Langzeitarbeitslosen sind Schweizer.

Im November 2020 waren 78 Betriebe mit 561 Arbeitnehmer und 27'327 Ausfallstunden von Kurzarbeit betroffen.