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KANTON: Wirbel um die Urner Jugendarbeit

Mehrere Gemeinden wollen bei der mobilen Jugendarbeit TIP nicht mehr mitmachen. Es zeichnen sich aber bereits neue Lösungen ab.
Markus Zwyssig
Ziel des TIP-Teams war es in den vergangenen sechs Jahren, dass solche Bilder seltener werden sollten. (Bild Werner Schelbert)

Ziel des TIP-Teams war es in den vergangenen sechs Jahren, dass solche Bilder seltener werden sollten. (Bild Werner Schelbert)

13 Urner Gemeinden haben sich im Kanton Uri am Projekt für mobile, offene Jugendarbeit TIP («Toleranz, Intervention, Prävention») beteiligt. 130 000 Franken haben sie dafür zusammen mit dem Kanton jährlich aufgewendet. Jetzt steht das Projekt vor dem Aus. Am 3. Juni findet eine ausserordentliche Versammlung statt, wo die einfache Gesellschaft nun aufgelöst werden soll.

Von Luzern inspiriert

Ins Leben gerufen worden war das Team TIP (Toleranz, Intervention, Prävention) 2008. Geschaffen wurde es nach dem Vorbild des SIP-Projekts («Sicherheit, Intervention, Prävention») in Luzern. Ziel und Zweck der mobilen Jugendarbeit war es, gegen die zunehmenden Probleme beim Jugendvandalismus und Jugendalkoholismus in den Urner Gemeinden etwas zu unternehmen.

Gescheitert ist das Projekt an unterschiedlichen Ansichten zur Aufgabe, die das TIP-Team zu erfüllen gehabt hätte. Für kleine Gemeinden waren zudem die Kosten zu hoch. Das bedeutet aber nicht das Ende der offenen, mobilen Jugendarbeit. So hat Altdorf bereits neue Pläne.

Erstfeld hingegen setzt auf die Schaffung eines neuen Jugendlokals in der Gemeinde.

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