Kanton wird stärker zur Kasse gebeten

Der Kanton zahlt 2011 rund 2,8 Mio. Franken mehr ans Kantonsspital. Höhere Investitionen, aber auch weniger Ertrag in der Akutversorgung wirken sich speziell aus.

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Am Kantonsspital Uri erwartet man im kommenden Jahr rund 200 Notfälle mehr als im Jahr 2010. (Bild: Archiv Neue UZ)

Am Kantonsspital Uri erwartet man im kommenden Jahr rund 200 Notfälle mehr als im Jahr 2010. (Bild: Archiv Neue UZ)

Der Kanton Uri will dem Kantonsspital für das Jahr 2011 einen Globalkredit von 20,22 (Vorjahr: 17,405) Mio. Franken gewähren. Dieser setzt sich aus einem Betriebsbeitrag von 16,771 (15,187) Mio. Franken und einer Investitionspauschale von 3,449 (2,218) Mio. Franken zusammen. Der Landrat entscheidet am 15. Dezember über den beantragten Globalkredit 2011.

Gegenüber dem Globalbudget 2010 wächst der Kantonsbeitrag an die stationäre Akutversorgung des Kantonsspitals um 2,609 Mio. Franken (+23 Prozent) auf knapp 14 Mio. Franken an. Hauptgrund für den höheren Kantonsbeitrag ist der tiefer budgetierte Betriebsertrag. «Er sinkt gegenüber dem Vorjahr, weil der Anteil von Langliegern mit aufwendiger Behandlung und das damit verbundene hohe Kostengewicht markant zurückgegangen sind», schreibt die Regierung in ihrem Bericht an den Landrat.

Bruno Arnold

Den ausführlichen Artikel finden Sie in der Freitagsausgabe der Neuen Urner Zeitung.