Kanton Zürich unterstützt Projekt in Attinghausen

Mit 2,475 Millionen finanziert der Kanton Zürich im Rahmen der Inlandhilfe zehn Projekte in finanzschwachen Berggebieten mit. So auch in Attinghausen. Dort soll die Käserei auf der Alp Usser-Äbnet Surenen saniert werden.

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(zf) Die Inlandhilfe des Kantons Zürich kommt dieses Jahr zehn Projekten in den Kantonen Graubünden, Tessin, Wallis und Uri zu Gute. Insgesamt hat der Zürcher Regierungsrat dafür 2,475 Millionen Franken aus dem Lotteriefonds bewilligt. Unterstützung erhält auch ein Projekt aus Attinghausen. Auf der Alp Usser-Äbnet Surenen gibt es eine Sanierung und ein Neubau der Alpkäserei einschliesslich Wohnung für den Käsereimeister. Der Kanton Zürich spricht einen Beitrag von 240’000 Franken. Der Beitrag des Lotteriefonds wird jedoch nur ausbezahlt, wenn der Standortkanton einen direkten Kostenanteil von mindestens 93’000 Franken leistet. 

«Die 1986/87 erstellte Sennenhütte mit Käserei sowie die in derselben Zeit gebaute Trinkwasserversorgung, das eigene Kleinwasserkraftwerk für die Stromversorgung der Käserei und aller Hütten auf der Alp sind veraltet», schreibt der Zürcher Regierungsrat. Vier Bauernfamilien profitieren vom Projekt. «Die Realisierung des Projekts garantiert das Auskommen von vier jungen, engagierten Älplerfamilien und einer Käserfamilie», heisst es in der Mitteilung.

Trägerschaften der berücksichtigten Projekte sind die Schweizer Patenschaft für Berggemeinden (6 Projekte) und die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz (4). Die unterstützten Vorhaben befinden sich neben Attinghausen in den Gemeinden Albula, Val Müstair, Poschiavo, Scuol und Rossa (Graubünden), Serravalle und Maggia (Tessin), Bürchen und Gampel-Bratsch (Oberwallis).

Wichtige regionale Vorhaben

«Der Kanton Zürich unterstützt regelmässig Vorhaben aus diesen vier Kantonen», heisst es in einer Medienmitteilung. «In der Regel beheben die Projekte entweder Unwetterschäden oder wirken präventiv gegen solche, wie zum Beispiel mit Massnahmen zur Stärkung des Schutzwaldes.» Berücksichtigt würden zudem immer wieder wichtige regionale Natur- und Umweltschutzprojekte sowie bedeutende Kultur- und Alpwirtschaftsvorhaben.

Die Höhe der einzelnen Beiträge schwankt je nach Vorhaben und Beteiligung der Standortgemeinden beziehungsweise der Standortkantone zwischen 100‘000 und 500‘000 Franken.