KANTONALSCHWINGFEST: Die Urner haben nur wenig Kränze geholt

Am Urner «Kantonalen» in Altdorf stimmte am Sonntag eigentlich alles. Sportlich hatten sich die Gastgeber aber mehr erhofft.

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2400 Zuschauer waren beim «Kantonalen» dabei. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

2400 Zuschauer waren beim «Kantonalen» dabei. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Altdorf war nach einem Unterbruch von neun Jahren, aber bereits zum 14. Mal in der Verbandsgeschichte, Austragungsort des Urner Kantonalschwingfestes. Nur eine Woche nach den Schwyzern hatten auch die Urner grosses Wetterglück und wurden mit einem wahrhaftig schönen Frühlingstag belohnt. Den Wettkampf in der prächtig angelegten Arena auf der Sportanlage Feldli nahmen von den 164 gemeldeten Schwingern noch deren 161 in Angriff. Durch die Nachmeldung des fünffachen Eidgenossen Heinz Suter und des Luzerner Eidgenossen René Stadelmann wurde der Wettkampf sportlich stark aufgewertet.

Bereits am Vormittag waren die Zuschauerplätze sehr gut gefüllt. Am Schluss wohnten dem gelungenen Fest 2400 Zuschauer bei. OK-Präsident Max Gisler zeigte sich denn auch rundum zufrieden: «Wir wurden vom grossen Zuschaueraufmarsch überrascht. Auch sportlich vermochte das Fest Schritt zu halten.» Die Stimmung sei den ganzen Tag hervorragend gewesen. «Super, was will man mehr.»

Miserable Chancenauswertung
Nicht ganz zufrieden zeigte sich der Cheftechniker des Urner Kantonalen Schwingerverbandes, der Seedorfer Guido Murer, über die Gesamtleistung seiner Equipe. «Mit nur fünf Kränzen haben wir die Erwartungen nicht erfüllt.» Er hatte mit drei mehr gerechnet. «Im sechsten Gang war jedoch die Chancenauswertung miserabel. Dazu hat Andi Imhof mit dem Unentschieden gegen Theo Horat seine Schlussgangqualifikation vergeben.» Trotzdem gab es für Guido Murer auch einen Lichtblick: «Mit Armin Indergand und Andi Murer konnten zwei 16-jährige Nachwuchsschwinger um den Kranz kämpfen.»

Simon Gerber

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Urner Zeitung.