KANTONSSPITAL: Turbulenzen rund um Urner Rettungsdienst

Laut einem Insider ist es um den Rettungsdienst schlecht bestellt. In der Kritik stehen die Spitalverantwortlichen. Die lassen aber nicht alles gelten.

Drucken
Teilen
Dem Rettungsdienst des Kantonsspitals Uri geht es gar nicht gut: Seit Mai hagelt es Kündigungen. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Dem Rettungsdienst des Kantonsspitals Uri geht es gar nicht gut: Seit Mai hagelt es Kündigungen. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Der Rettungsdienst des Kantonsspitals Uri liegt auf dem Spitalbett – dem Patienten geht es zurzeit gar nicht gut: Seit Mai haben einem Spitalinsider zufolge insgesamt neun Rettungssanitäter gekündigt – und das in einem Team von elf Personen. «Wenn es so weitergeht, kann der Notfallversorgungsdienst demnächst nicht mehr garantiert werden», sagt der Spitalinsider gegenüber der Neuen Urner Zeitung. Dies beweist auch ein internes Schreiben der Spitalleitung. Darin steht: «An ihrer Sitzung vom 12. Oktober hat die Spitalleitung beschlossen, während der Woche zwischen 15.30 und 7 Uhr nur noch ein Ambulanzteam auf Pikett zu halten.» Als Grund für diese Regelung werden «personelle Engpässe» genannt. Diese Regelung kennt man auch auf der Urner Gesundheitsdirektion: «Wir haben mit Sorge davon Kenntnis genommen», sagt Direktionssekretär Roland Hartmann.

Sicherheit stehe nicht auf dem Spiel
Der Direktor des Kantonsspitals Uri, Martin Patzen, bestätigt auf Anfrage, dass es beim Urner Rettungsdienst «einige Turbulenzen» gebe. Die Versorgungssicherheit für die Bevölkerung in Uri sieht Patzen aber nicht gefährdet.

Daniel Regli

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.