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Kapelle ist in die Jahre gekommen

Die Kapelle Unterheiligkreuz muss dringend saniert werden. Der Kirchenrat Altdorf beantragt an der Kirchgemeindeversammlung deshalb einen Kredit von 550000 Franken.
Carmen Epp
Der Verkehr setzt der Kapelle Unterheiligkreuz zu. (Bild: Florian Arnold (Altdorf, 29. Mai 2018))

Der Verkehr setzt der Kapelle Unterheiligkreuz zu. (Bild: Florian Arnold (Altdorf, 29. Mai 2018))

Zahlreiche Urner fahren täglich an der Kapelle Unterheiligkreuz an der Herrengasse in Altdorf vorbei. Darunter hat das Bauwerk seit der letzten Restauration vor 30 Jahren stark gelitten: Die Emissionen des Strassenverkehrs haben der Kapelle äusserlich zugesetzt, im Innern litt das Bauwerk wegen der Feuchtigkeit.

Für den Kirchenrat Altdorf ist klar: Das soll nun ein Ende haben, denn man will die Kapelle Unterheiligkreuz dringend erhalten. Der Kirchenrat möchte das Bauwerk renovieren lassen. Die Bruttokosten dürften sich auf 550000 Franken belaufen. An der Kirchgemeindeversammlung vom Montag, 4. Juli, wird ein entsprechender Kreditantrag zur Abstimmung gebracht.

Komplett neuer Farbanstrich geplant

Im Vordergrund der geplanten Massnahmen stehen die Erneuerung der Aussenfassade und die Verbesserung des Raumklimas im Innern, schreibt der Kirchenrat in seiner Botschaft. An der Fassade sind Ergänzungsarbeiten geplant, der Farbanstrich soll komplett neu ausgeführt werden. Daneben werden die Aussentüre renoviert, die Sand- und Natursteine restauriert, der Kirchenraum komplett gereinigt, Risse saniert und die Mauern frisch gekalkt. Der Restaurator soll ausserdem sämtliche Stukkaturen, Altäre und Gemälde reinigen und retuschieren. Die Elektroanlagen und Leuchtkörper müssen ersetzt und durch eine automatische Steuerung für Heizung, Lüftung und Beleuchtung ergänzt werden. Ein Schreiner soll die Holzböden und die Bänke auffrischen. Erneuert werden auch die Glocken- und Uhrenanlage. Zudem wird eine neue Liedanzeige angeschafft.

Da die Kapelle eine beträchtliche Geschichte hat (siehe Kasten) und ein Kulturgut von grosser Bedeutung ist, rechnet der Kirchenrat mit Beiträgen von Bund und Kanton von rund 140000 Franken. Die Nettokosten von 410000 Franken sollen im Veraltungsvermögen der katholischen Kirchgemeinde aktiviert und über 20 Jahre abgeschrieben werden. «Die flüssigen Mittel sind vorhanden», schreibt der Kirchenrat. Ein Darlehen sei voraussichtlich nicht nötig.

Rechnung schliess besser ab als erwartet

Neben dem Kreditantrag für die Sanierung steht an der katholischen Kirchgemeindeversammlung vom kommenden Montag die Verwaltungsrechnung 2017 im Zentrum. Die schliesst bei einem Aufwand von 2,771 Millionen Franken mit einem Ertragsüberschuss von 60407 Franken – und damit besser als erwartet. Budgetiert hatte die Kirchgemeinde nämlich einen Aufwandüberschuss von 29300 Franken. Die Bilanzsumme hat sich bis Ende 2017 auf 3,01 Millionen Franken reduziert, dies bei einem Eigenkapital von 1,025 Millionen Franken per Ende 2017.

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