KAPUZINERKLOSTER ALTDORF: Nach über 400 Jahren ziehen die Brüder weiter

Im Sommer schliesst das 1581 in Altdorf gegründete und damit älteste Kapuzinerkloster auf der Alpennordseite für immer seine Pforten.

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Im Gebetrsraum: Die Kapuzinermönche und zwei Gäste. (Bild Angel Sanchez/Neue UZ)

Im Gebetrsraum: Die Kapuzinermönche und zwei Gäste. (Bild Angel Sanchez/Neue UZ)

«Der Abschied fällt schwer», sagt Anton Rotzetter. Der Siebzigjährige ist der Guardian, der Hüter und Wächter der noch sechsköpfigen Klostergemeinschaft. Sechs Brüder – zu den besten Zeiten waren bis 30 Kapuziner im Kloster. Als Anton Rotzetter vor mehr als zwanzig Jahren nach Altdorf versetzt wurde, hatte er sich darauf eingestellt, hier seinen Lebensabend zu verbringen. «Ich dachte, dass ich in diesem Kloster sterben würde.»

Doch er und seine Mitbrüder werden – trotz teilweise weit fortgeschrittenen Alters – an anderen Orten dringender gebraucht. Sie werden auf verschiedene Schweizer Klöster verteilt. Sie kümmern sich dort um ihre betagten Brüder, arbeiten als Seelsorger oder helfen beim Aufbau eines neuen Studienzentrums mit. Was mit dem Kloster passiert, ist ebenfalls klar: Ein Zentrum für Kunsthandwerk und eine Homöopathie-Praxis kommen in die historischen Mauern.

Angel Sanchez

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der «Zentralschweiz am Sonntag».