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Spiringen: Karl Arnold hat das Glück auf seiner Seite

Beim Ausschiessen der Schützengesellschaft Spiringen gewann im Schafstich ein alt bekannter Sieger.
Georg Epp
Sie eroberten Podestplätze oder Spezialpreise am Spirgner Ausschiessen; hinten von links: Josef Arnold, Ausschiessensieger Urs Vetter und Pirmin Herger. Vorne von links: Hans Arnold, Lisbeth Gisler, Karl Arnold, Petra Furrer und Cecilia Arnold. (Bild: Georg Epp, 18. Oktober 2019)

Sie eroberten Podestplätze oder Spezialpreise am Spirgner Ausschiessen; hinten von links: Josef Arnold, Ausschiessensieger Urs Vetter und Pirmin Herger. Vorne von links: Hans Arnold, Lisbeth Gisler, Karl Arnold, Petra Furrer und Cecilia Arnold. (Bild: Georg Epp, 18. Oktober 2019)

Im Restaurant des Schützenhauses versammelte sich am Freitag, 18. Oktober, die Spirgner Schützenfamilie zum spannenden Absenden des Ausschiessens. Präsident Dani Baumann freute sich, dass das Ausschiessen immer eine Gelegenheit für die Bevölkerung ist, in geselliger Manier zusammenzukommen. Nicht weniger als 79 Schützinnen und Schützen kämpften um den begehrten Kopfkranz und damit um den Sieg am vereinsinternen Ausschiessen. Nach längerem Unterbruch gelang es Urs Vetter, die Krone des Ausschiessens zurückzuerobern. Mit 191 Punkten in den zwei gewerteten Schüssen auf die Hunderterscheibe distanzierte er Irene Arnold um drei und Pirmin Herger um vier Punkte.

Das Losziehen für den Gewinn eines Ehrengebers oder eines Spezialpreises war wieder spannend. Die glücklichen Gewinner von Spezialgaben waren Schützenwirtin Lisbeth Gisler, Cecilia Arnold und Hans Arnold.

Auch im Schafstich gab es mit Karl Arnold, Locherbach, einen alt bekannten Sieger. Allerdings liegen die letzten beiden Siege im Schafstich einige Jahre zurück, Karl Arnold nannte die Jahrzahlen 1999 und 1988. Als Schafspender erntete Paul Gisler trotz Abwesenheit Applaus.

Alt Präsident Josef Arnold unterliegt knapp

Im Schafstich können eine bis maximal drei Passen à je 6 Schuss auf die Hunderterscheibe geschossen werden. Nach dem Schiessen würfelt der Schütze oder die Schützin, ob der erste, zweite... oder der sechste Schuss in Wertung genommen wird. Bei drei geschossenen Passen zählt der beste der drei Schüsse, bei Punktgleichheit der zweit- oder drittbeste Schuss der gewerteten Passe. Somit braucht es nicht nur gute Schüsse, sondern auch etwas Glück beim Würfeln, um den besten Schuss in die Wertung zu bringen. Karl Arnold schoss nicht nur ausgezeichnet, beim Würfeln hatte er auch das notwendige Glück und sein Hunderter kam in die Wertung. Nur hauchdünn geschlagen musste sich alt Präsident Josef Arnold, auch er brachte einen Hunderter in die Wertung, die Tiefschusswertung gewann aber Karl Arnold mit 95:94-Punkten.

Auch im Schafstich schaffte es mit Petra Furrer eine von 21 angetretenen Frau aufs Podest. Unter fünf Schützen mit je 98 Punkten realisierte sie die beste Tiefschusswertung. Das beste Jungschützenergebnis in beiden Stichen lieferte der 15-jährige Giles Zgraggen. Die Spirgner Schützenfamilie fierte die grossen Erfolge bis in späte Morgenstunden. Die letzten Geheimnisse, das Absenden der Meisterschaften werden am Freitag, 22. November, im Restaurant Alte Post gelüftet.

Resultate: Ausschiessen (Ehrengabenstich): 1. Urs Vetter, 191 Punkte (97/94); 2. Irene Arnold, 188 (94/94); 3. Pirmin Herger, 187 (99/88); 4. Stini Gisler, 184 (94/90); 5. Julia Baumann, 181 (99/82); 6. Theo Imhof, 179 (95/84); 7. Petra Furrer, 179 (92/87); 8. Dominik Arnold, 178 (95/83); 9. Franz Gisler, 178 (92/86), je 177 Punkte erzielten Giles Zgraggen, Kari Gisler, Max Baumann, Kusi Arnold, Ivan Gisler und Bruno Bissig. (79 Schützen klassiert), Gewinner Spezialpreis (grosser Käse) Hans Arnold, Urnerboden.

Schafstich: 1. Karl Arnold, 100 Punkte (Tiefschüsse 95/90); 2. Josef Arnold, 100 (94/92); 3. Petra Furrer, 98 (98/89); 4. Kilian Imholz, 98 (96/90); 5. Walti Kempf, 98 (95/89); 6. Michael Bissig, 98 (94/85); 7. René Gisler, 98 (93/90); 8. Urs Vetter, 97 (98/96); 9. Anton Brücker, 97 (86/85); 10. Dani Baumann, 96 (100/98); 11. Julia Baumann, 96 (91/89); je 95 Punkte erreichten Thomas Arnold, Giles Zgraggen und Theo Imhof.

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