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Organist Karl Arnold widmet sich vermehrt dem Klavier

Der Musiker Karl Arnold hat ein «Certificate of Advanced Studies» absolviert. Nun zeigt der Bürgler in einem Konzert, womit er sich näher befasst hat. Auf dem Flügel präsentiert er verschiedene Musikstile.
Von Bach bis Mozart wird Karl Arnold verschiedene Stücke auf dem Bechstein-Flügel zum Besten geben. (Bild: PD)

Von Bach bis Mozart wird Karl Arnold verschiedene Stücke auf dem Bechstein-Flügel zum Besten geben. (Bild: PD)

«Musik ist für mich das Leben selber.» Wer Karl Arnold näher kennt, hat diesen Satz wohl auch schon mal gehört. Es ist sein Lebensmotto, sein Leitmotiv. Seit Jahren ist Karl Arnold als Musiklehrer sowie als Pianist und Organist tätig. Einen anderen Beruf als Musiker kann er sich nicht vorstellen. Arnold glaubt fest ans Schicksal: «Ich bin dazu berufen worden, Musik zu machen. Und ich habe es zugelassen.» Und so vielfältig wie das Leben ist auch das Schaffen Arnolds.

Es gibt wohl kaum eine Orgel im Kanton Uri, auf der Karl Arnold nicht schon gespielt hat – sei es in Gottesdiensten oder bei Konzerten. Jährlich tritt er an der Orgelnacht in der Kirche St. Martin in Altdorf auf und spielt meist ein höchst anspruchsvolles Programm. So gehe er immer wieder neue Abenteuer ein, sagt der Bürgler. So etwa mit Bachs Triosonaten, die als die schwierigsten Werke für Orgel überhaupt gelten. Arnold hat sie alle gespielt.

Seit 25 Jahren unterrichtet Arnold an der Musikschule

«Alles muss erarbeitet sein.» Auch diesen Leitspruch nimmt sich Arnold immer wieder zu Herzen und gibt ihn auch seinen Musikschülern weiter. Seit 25 Jahren unterrichtet er an der Musikschule Uri. In Luzern erlangte der Bürgler seine Lehrdiplome für Klavier und Orgel. Später machte er zudem das Konzertdiplom auf der Orgel. Nach dieser intensiven Auseinandersetzung mit der «Königin der Instrumente» zieht es Arnold nun wieder eher zu seinem zweiten Instrument, dem Klavier.

So absolvierte der Urner Musiker kürzlich ein «Certificate of Advanced Studies», also eine Weiterbildung an der Hochschule. «Ich wollte im Umgang und in der Beschäftigung mit Musik weiterkommen», erklärt er. «Zudem war es mein persönlicher Wunsch, mich im Spiel zu verbessern.» Den richtigen Studiengang fand er in Luzern. Dieser befasst sich mit Verständnis, Technik und Gestaltung von Musik-Literatur. Das dort Erarbeitete möchte der Urner Musiker nun mit seinem Publikum teilen – dies mit einem vielfältigen Konzertprogramm.

Zu hören gibt es verschiedene Stile. Von Bach spielt Arnold aus den «Französischen Suiten». Damals wurde diese Tanzabfolge auf dem Cembalo oder Clavichord interpretiert, Karl Arnold wird sie auf einem Bechstein-Flügel aufführen.

Publikum erwartet zeitlose Musik

Weiter kommt das Publikum in den Genuss einer Mozart-Klaviersonate. «Mozarts Musik zeichnet sich durch Schönheit, Zeitlosigkeit und Vollkommenheit aus», sagt Arnold. «Sie ist sehr lebendig, galant, ausgewogen und empfindsam.» Aus der Epoche der Romantik spielt Arnold eine Ballade von Chopin. Und schliesslich präsentiert er ein Werk von Claude Debussy, einem Vertreter des musikalischen Impressionismus. Nach dem Abschluss der erweiterten Studien möchte er nun vermehrt auf dem Klavier öffentlich auftreten. «Es ist ein innerer Antrieb, der zwar viel Mut erfordert», sagt Arnold. «In diesem Sinne muss ich mich in der Musik irgendwie mitteilen.» (pd/RIN)

Das Solokonzert von Karl Arnold findet am 20. Januar in der Aula Hagen in Altdorf statt. Konzertbeginn ist um 17 Uhr. Der Eintritt ist frei, es wird eine Türkollekte erhoben.

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