KATASTROPHENÜBUNG: Im Gotthardtunnel hats gewaltig gekracht

Ein LKW fährt auf einen Personenwagen auf. Es kommt zur Kollision mit einem entgegenkommenden Car. Dieses Katastrophenszenario wurde im Gotthardtunnel durchgespielt.

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Impression von der Übung. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Impression von der Übung. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Der LKW-Fahrer wird beim Unfall mittelschwer verletzt. Im Car ist der Chauffeur eingeklemmt, mittelschwer verletzt. Ein Passagier wird mittelschwer, vier weitere leicht verletzt. Im PW ist eine mittelschwer verletzte Person eingeklemmt, eine zweite ist mittel- und eine dritte schwer verletzt. Die vier Männer der Schadenwehr Gotthard sind als Erste am Unfallort.

Derart realitätsnah wurde am Donnerstagabend im Gotthardtunnel geübt. Dies war möglich, weil der Tunnel zurzeit von 20 bis 5 Uhr wegen Unterhaltsarbeiten gesperrt ist. «Wenn bei der Übung Fehler aufgetreten sind, so ist das nicht so tragisch», so Übungsleiter Beat Walther. «Wichtig ist, dass die Retter daraus lernen und beim nächsten Einsatz gewappnet sind.» Zudem diene die Übung dazu, die beteiligten Köpfe kennen zu lernen, wissen müsse man im Ernstfall, wer welche Hilfsmittel zur Verfügung habe.

Markus Zwyssig

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Urner Zeitung.